(openPR) Am Donnerstag, 6. September 2012, beginnt mit dem ersten Durchgang in der Kategorie Klarinette in München der 61. Internationale Musikwettbewerb der ARD. Zugelassen sind in diesem Jahr 230 junge Musikerinnen und Musiker aus 36 Ländern und fünf Kontinenten, die in den Kategorien Klarinette, Gesang und Streichquartett antreten. Der Anteil der ausländischen Teilnehmer beträgt 87 Prozent. Insgesamt hatten sich 480 Musikerinnen und Musiker in den drei Kategorien für die Teilnahme beworben, so viele wie noch nie.
Die international besetzten Jurys - mit jeweils sieben renommierten Vertretern ihres Faches - nehmen die Bewertungen für die Hauptpreise der ARD vor. Zusätzlich wird in jeder Finalrunde dem Publikum die Möglichkeit gegeben, den mit 1.500 Euro dotieren Publikumspreis zu vergeben. Zahlreiche attraktive Sonderpreise warten zusätzlich auf die Kandidaten, die in den Schlussrunden und bei den Preisträgerkonzerten (19., 20. und 21. September) von drei namhaften Orchestern begleitet werden: dem Münchner Rundfunkorchester, dem Münchener Kammerorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Insgesamt werden beim diesjährigen Wettbewerb Preisgelder in Höhe von 201.500 Euro vergeben. Die Organisatoren rechnen mit 20.000 Besuchern für alle Runden und die abschließenden Preisträgerkonzerte.
Der Wettbewerb kündigt für dieses Jahr zum ersten Mal auch das Streaming der Semifinale und Finale an, damit die spannendsten Runden im Internet
(www.ard-musikwettbewerb.de) weltweit mitverfolgt werden können.
Vor 60 Jahren hatte der ARD-Musikwettbewerb seine Premiere in München, wo ihn bis heute der Bayerische Rundfunk ausrichtet. Er gilt als der größte Wettbewerb für klassische Musik weltweit, da er jährlich in drei bis vier verschiedenen Fächern stattfindet und insgesamt 20 Wettbewerbskategorien umfasst.
Für viele Künstler war München das Sprungbrett zur internationalen Karriere. So finden sich unter den Preisträgern Jessye Norman, Thomas Quasthoff, Robert Holl, Anne Sofie von Otter, Maurice André, Sol Gabetta, das Tokyo String Quartet, Christoph Eschenbach, Yuri Bashmet, Heinz Holliger, François Leleux, das Quatuor Ebène, Sebastian Manz, Alexej Gorlatch und viele andere.




