(openPR) 70 Prozent der Unternehmen wollen mehr für IT ausgeben und legen großes Augenmerk auf Veränderungs-Management
Die Optimierung von Vertriebs-, Controlling- und Service-Prozessen steht im nächsten Jahr ganz oben auf der Prioritätenliste von Unternehmen. Das ergab eine Internet-Umfrage der Online-Messe ERP-expo (www.ERP-expo.de). Eher techniklastige Themen wie serviceorientierte Architekturen (SOA), Web-Services und Integration haben dagegen einen niedrigeren Stellenwert. Rund 70 Prozent der 183 befragten Betriebe wollen im nächsten Jahr mehr Geld für IT ausgeben als im bisher.
Die Investitionen in IT-Lösungen steigen. Das ergab die Trendbefragung 2006 der ERP-expo - dem Online-Portal rund um Enterprise Resource-Planning (ERP) der Haufe Fachmedia, Würzburg. Der Fachverlag befragte die Besucher der Messe nach ihren Planungen für das nächste und übernächste Jahr: "Wir wollten von unseren Interessenten wissen, worin sie in der kommenden Zeit investieren. In welchen Unternehmensbereichen sehen sie den dringendsten Handlungsbedarf, welche Prozesse sie auf den Prüfstand stellen und was sie sich sowohl von den Investitionen als auch den organisatorischen Maßnahmen versprechen", erklärt Christiane Schulz, Produktmanagerin Online-Messen, den Hintergrund der Befragung.
Zur Freude der IT-Industrie planen über 70 Prozent der Befragten größere Budgets ein im Vergleich zum Vorjahr. Dabei gab rund ein Drittel an, die Ausgaben um fünf Prozent steigern zu wollen. Jeder Fünfte plant sogar zehn Prozent mehr als im Vorjahr auszugeben. "Anscheinend gewinnt IT wieder an Vertrauen bei den Anwendern. Nach den Jahren der gerechtfertigten Kritik an dieser Zunft, packen viele Unternehmen nun wohl wieder Projekte an, die zuvor auf die lange Bank geschoben wurden", sagt Bernd Seidel, freier Journalist und Berater, Schirmherr der ERP-expo und Mitinitiator der Umfrage.
Den größten Handlungsbedarf sehen Unternehmen im Vertrieb, Controlling und Service. Gleichzeitig hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein straffes Controlling nötig ist, um den Nutzen der getätigten Investitionen immer wieder zu überprüfen. Speziell im Vertrieb besteht weiterhin großes Potenzial für Verbesserungen etwa beim Lead-Management, der Kampagnen-Planung und der Integration von Verkauf, Service und Marketing.
Wie die Umfrage zeigt, legen die Unternehmen besonderen Wert auf die Einführung und Implementierung von Lösungen sowie auf das Projekt- und Veränderungs-Management. In einer Skala von 1 (unwichtig) bis 4 (sehr wichtig) erhielten diese Punkte mit Werten um die 3,5 die höchste Einstufung. Die derzeitigen Lieblingskinder der IT-Marketiers wie serviceorientierte Architektur (SOA) und Web-Services konnten bei den Befragten nicht punkten. Umsatz steigern sowie die Transparenz und Kundenbindung verbessern sind dagegen die primären Ziele der Maßnahmen. Die ausführlichen Ergebnisse der Trendstudie können ab sofort kostenlos unter www.ERP-expo.de downgeloaded werden kann. Hierfür ist lediglich eine Registrierung auf der Messestartseite nötig. Für jeden weiteren Besuch werden nur E-Mail-Adresse und Passwort benötigt.
Auf der Messeplattform ERP-expo können sich Anwender und IT-Entscheider rund um die Uhr über das Angebot an Unternehmenssoftware informieren. Neben ausführlichen Produkt- und Anbieterbeschreibungen sowie Referenzprojekten informieren Specials und News über das Marktgeschehen. Ein Expertenrat, bestehend aus bekannten Branchenfachleuten, steht für Fragen zur Verfügung. Ein informativer ERP-Guide steht zum Download bereit.
Zur Studie:
Befragt wurden von August bis Mitte September 183 Besucher der Online-Messe ERP-expo. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus mittelständischen Unternehmen wobei ein Viertel bis zu zehn Mitarbeiter beschäftigt. Die größte Gruppe der Befragten ist mit 62 Prozent in Firmen zwischen zehn und 500 Mitarbeitern tätig. Antworten gaben insgesamt Personen aus 14 verschiedenen Branchen. Knapp die Hälfte kommen aus dem IT und dem TK-Umfeld, wobei diese Gruppe überwiegend Entscheidungsvorbereiter und Berater umfasst. Der Handel und Maschinenbau folgen mit ja zehn Prozent und die restlichen Branchen verteilen sich gleichmäßig.
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