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Performance Management bei Unternehmen ganz oben auf der Tagesordnung

18.11.200816:40 UhrIT, New Media & Software

(openPR) München, 18. November 2008: Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit rücken Themen wie Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Prozessoptimierung wieder in den Vordergrund. Die Ergebnisse der vorliegenden Trendanalyse von Pierre Audoin Consultants (PAC) und Infor machen deutlich, dass Anwender Performance Management als Instrument zur Unternehmenssteuerung strategische Bedeutung beimessen.



Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen PAC hat im Auftrag von Infor den Markt für Performance Management untersucht. Im Rahmen der Trendstudie wurden 120 Entscheider aus mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Bei über 90% der befragten Unternehmen ist Performance Management ein Topthema. Noch erfreulicher ist aus Sicht von PAC, dass 34% der Teilnehmer zudem den Einsatz einer IT-Lösung planen, während 62% bereits eine Lösung im Einsatz haben.

Performance Management ist für die befragten Anwender vor allem ein Fach- und weniger ein Technologiethema. Performance Management-Lösungen werden insbesondere in den Bereichen Controlling, Finanz- und Rechnungswesen verstärkt eingesetzt. Dementsprechend sehen nahezu 85% der Teilnehmer den jeweiligen Fachabteilungsleiter für Entscheidungen bezüglich Performance Management verantwortlich. Getrieben wird das Thema dennoch von ganz oben aus der Geschäftsführung, was die strategische Relevanz verdeutlicht.

„Besonders erfreulich ist, dass knapp 90% der befragten Anwender vom Nutzen von Performance Management überzeugt sind“, so PAC-Beraterin Lynn Thorenz. „Wenn es um die Art des erwarteten Nutzens geht, stehen quantitative Ziele im Vordergrund. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht den größten Nutzen von Performance Management in der Effizienzsteigerung und über 45% geben eine Optimierung der Prozesse an.“

Bei der Einführung von Performance Management-Lösungen gilt für über 90% der Teilnehmer eine gute Datengrundlage als wichtigstes Erfolgskriterium. Umgekehrt sind organisatorische Themen oft die größten Hindernisse. So wird das Fehlen einer klar formulierten Strategie als nahezu genauso hinderlich für die Einführung von Performance Management bewertet wie die unzulängliche Datenbasis. Für etwa ein Viertel der Befragten spielen auch fehlende Mitarbeiterakzeptanz, mangelnde Kooperation einzelner Abteilungen und nicht klar geregelte Verantwortlichkeiten eine Rolle als Störfaktor bei der Einführung von Performance Management. Insbesondere aus Sicht der IT-Leiter ist auch die Zusammenarbeit von IT und Fachabteilung eine wichtige Bedingung für die erfolgreiche Einführung von Performance Management.

Wie die Ergebnisse insgesamt zeigen, werden an Performance Management hohe Erwartungen geknüpft. Bisher scheinen die Lösungen jedoch in der Lage zu sein, diese zu erfüllen oder sogar zu übertreffen. Von den Befragten, die bereits mit Performance Management arbeiten, geben fast 90% an, mit ihrer Lösung zufrieden oder sogar sehr zufrieden zu sein.

Selbstverständlich messen auch Unternehmen, die keine dedizierte Performance Management-Lösung einsetzen, die Leistung ihres Betriebs, vergeben Budgets und legen Ziele für einzelne Bereiche und Mitarbeiter fest. Klassischerweise kommt hier Tabellenkalkulationssoftware zur Anwendung, was auch durch die befragten Unternehmen bestätigt wird.

„Während derzeit noch die vergangenheitsbezogene Analyse überwiegt, geht der Trend hin zur zukunftsorientierten Modellierung von Daten“, fährt Thorenz fort. „Planungs- und Simulationstools, die Zukunftsprognosen ermöglichen, werden zukünftig die Treiber im Performance Management sein.

Unternehmen, die heute in Performance Management investieren, werden morgen schon wissen, wie sie übermorgen am Markt agieren müssen.“
Unternehmen sind sich heute bewusster denn je, dass sie ihre Leistung konsequent messen und steigern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Performance Management steht daher weit oben auf der Agenda der befragten Entscheider. „Nachdem sich in den Augen der Anwender die bisherigen Investitionen in Performance Management gelohnt haben, wird der Markt in Zukunft weiter an Dynamik gewinnen“, prognostiziert die PAC-Beraterin. Die Potenziale von Performance Management werden heute erst in Ansätzen ausgeschöpft. Ein gutes Drittel der befragten Unternehmen befindet sich derzeit in der Planungsphase und wird demnach bald in die Anbieterauswahl einsteigen.

Das wichtigste Kriterium bei der Software-Beschaffung ist für die meisten Unternehmen die Investitionssicherheit. So sind für über 90% der Befragten auch bei der Auswahl einer konkreten Lösung im Performance Management detaillierte Release-Pläne und eine kohärente Produktstrategie wichtig bis sehr wichtig. An zweiter Stelle kommt der Preis der Lösung, d.h. insgesamt hat das Kosten-Nutzen-Verhältnis oberste Priorität bei der Entscheidung für eine Lösung. Dass über 90% der befragten Unternehmen, die bereits eine Lösung einsetzen, mit den bisherigen Investitionen zufrieden sind, verspricht nach Angaben der PAC-Beraterin in diesem Zusammenhang Offenheit für Folgeinvestitionen im Bereich Performance Management.

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