(openPR) Dortmund, 17.08.2012. Auch im Alter noch in seiner eigenen Wohnung leben und den Alltag allein bewältigen: Diesen Wunsch äußern viele Menschen. Häufig aber verhindern körperliche Einschränkungen ein eigenständiges Leben im Alter. Mit dem demografischen Wandel, also auch der Zunahme immer älter werdender Menschen in unserer Gesellschaft, steigen die Generationen übergreifenden Anforderungen an das Wohnumfeld. Vor diesem Hintergrund realisieren die Vivawest Wohnen GmbH und die EDG Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) einen barrierearmen Stellplatz für Müllbehälter in der Steigerstraße 39-49.
Martin Püschel vom VIVAWEST Kundencenter in Dortmund erläutert während des Spatenstichs zum Bau des Modell-Stellplatzes: „Wir möchten unseren Mietern nicht nur ein sicheres und sauberes Wohnumfeld bieten, sondern auch bedarfsgerecht den Anforderungen von Jung und Alt gerecht werden. Mit der Einrichtung des Modell-Stellplatzes ermöglichen wir auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, eine so alltägliche Verrichtung wie das Befüllen eines Müllbehälters problemlos bewältigen zu können.“ EDG-Geschäftsführer Frank Hengstenberg ergänzt: „Der barrierearme Stellplatz zeichnet sich durch eine ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugängliche Nutzung aus. Die Müllbehälter sind stufenlos erreichbar und können leicht befüllt werden. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit VIVAWEST dieses Modellprojekt starten können.“
Der barrierearme Stellplatz nutzt die gängigen Abfallbehälter (1.100-Liter-Papiertonne mit Einwurfschlitz, 1.100-Liter-Behälter mit Einwurföffnung für Restmüll oder Wertstoffe, 240-Liter-Biotonne). Auf abschließbare Behälter oder weitere technische Besonderheiten wie Schleusen wird verzichtet. Die Erreichbarkeit für den Einwurf wird durch das Tiefersetzen der Behälter erreicht. Abholen und Leeren der Behälter sind aufgrund einer Rampe mit Gefälle nicht erschwert. Frank Hengstenberg: „Bei der Konzeption des barrierearmen Stellplatzes kommen uns die Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit mit unterschiedlichen Behältersystemen gesammelt haben, zugute. Am Modell-Stellplatz realisieren wir eine einfache, aber dennoch besonders praktikable und vor allem benutzerfreundliche Einrichtung, die zudem bezahlbar ist.“ (Detailplan siehe Seite 3)
Die EDG berät seit 1992 Wohnungsgesellschaften bei der Einrichtung und Gestaltung von Abfallbehälterstandorten. Mit dem Modellprojekt sollen erste Erfahrungen zur Barrierefreiheit gewonnen werden. Einrichtung und Betreuung von Behälterstandorten gehören zu den Dienstleistungsangeboten des EDG Standort Service Plus.
Standort Service Plus
Die EDG hat sich früh entschlossen, auf die Bedürfnisse und Nachfragen der Wohnungswirtschaft und damit auch der Bürgerinnen und Bürger als deren Mieter einzugehen: Nur bezahlbare Wohnungen in einem sicheren und sauberen Wohnumfeld gewährleisten den Wohnungsgesellschaften langfristig ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit. Hier setzt die gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft entwickelte Strategie des Dienstleistungsangebotes Standort Service Plus an. Die Nebenkosten sollen reduziert und die Attraktivität des Umfelds gesteigert werden. Die Folgen: zufriedene, engagierte Mieter und wirtschaftliche Sicherheit sowie ein positives Image für die Wohnungsgesellschaften; die EDG profitiert durch die langfristige Bindung dieser wichtigen Kundengruppe.
Der Standort Service Plus betreut heute stadtweit über 14.200 Wohneinheiten aller namhaften Wohnungsgesellschaften.
Zu den Leistungen, die individuell von der Dortmunder Wohnungswirtschaft beauftragt werden können, zählen u. a.:
-Behältermanagement inkl. An-, Ab- und Ummeldungen aller Behältersysteme
-Wertstoffservice mit der Beseitigung von Fehleinwürfen bei den Wertstofftonnen und Zusatzleerungen bei den Blauen Tonnen
-Standplatzbetreuung mit Überprüfung von Füllständen, Fehlbefüllungen und Fremdablagerungen
-Standplatzgestaltung abgestimmt auf die Bewohnerstruktur
-Standplatzreinigung inkl. Reinigung der Standortboxen, Beseitigung von Leerungshindernissen oder herum liegenden Abfalls
-Mieterberatung von Einzelberatungen bis hin zu Infomobileinsätzen oder der Beratung auf Mieterversammlungen
VIVAWEST ist seit 2005 Kunde des Standort Service Plus und nutzt den kompletten Service für rund 2.200 Wohneinheiten.








