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8. Berliner Methodentreffen 2012: Konjunkturprüfung der qualitativen Forschung

20.08.201209:06 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: 8. Berliner Methodentreffen 2012: Konjunkturprüfung der qualitativen Forschung

(openPR) Das Berliner Methodentreffen wurde am 13. und 14. Juli an der Freien Universität Berlin zum achten Mal veranstaltet. Neben den über 40 Forschungswerkstätten und Workshops fand das Symposium unter dem Motto „Konjunkturen in der qualitativen Forschung“ statt. Längst hat sich das Methodentreffen unter den Veranstaltungen zu qualitativer Forschung etabliert. Mehr als 400 Interessierte kamen in diesem Jahr zusammen. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentierten die Budrich Verlage dem Fachpublikum ihre zahlreichen Handbücher und Grundlagenwerke zu qualitativen Forschungsmethoden.



Das Berliner Methodentreffen ist eine der wichtigsten Veranstaltungen zu qualitativen Forschungsmethoden im deutschsprachigen Raum. Am 13. und 14. Juli fand das Methodentreffen zum achten Mal an der Freien Universität Berlin statt. Es wendet sich, neben den generell an qualitativer Forschung Interessierten, schwerpunktmäßig an angehende und etablierte WissenschaftlerInnen, die in ihren Qualifikations- oder Forschungsarbeiten mit qualitativen Methoden Daten erheben und verarbeiten. Die Besonderheit des Berliner Methodentreffens liegt in seiner Kombination aus Tagung, Werkstätten, Methodenberatung und Forschungssupervision.
Die Budrich-Verlage – Verlag Barbara Budrich und Budrich UniPress – waren mit einem Büchertisch vor Ort vertreten.

Über 40 Workshops und Forschungswerkstätten standen den rund 400 Teilnehmenden zur Auswahl. Die Vermittlung von Techniken und Verfahren, Fragen der Erhebung und Auswertung von Datenmaterial bildeten den thematischen Schwerpunkt in den parallel arbeitenden Kleingruppen. Die Angebotspalette bot auch in diesem Jahr einen breiten Einblick in die Praxis qualitativer Forschung: „Grounded Theory-Methodologie“, „Videoanalyse“, „Biografische Fallrekonstruktion“ – ein Blick auf die Veranstaltungstitel macht die inhaltliche Nähe zum sozialwissenschaftlichen Segment der Budrich-Verlage deutlich: Mehrere WorkshopanbieterInnen haben beim Leverkusener Verlag publiziert, etliche Grundlagenwerke und Handbücher zu Methoden der qualitativen Forschung sind dort erschienen. So war der Büchertisch in den Pausen ein beliebter Anlaufpunkt.

Die Forschungswerkstätten wurden von einer Reihe von Foyerveranstaltungen abgerundet, darunter das „Meet the Editor“ am Freitagabend. Von den HerausgeberInnen der bei Budrich erscheinenden Fachzeitschriften beantworteten zwei, nämlich Prof. Dr. Dagmar Hoffmann (Diskurs Kindheits- und Jugendforschung) sowie Prof. Dr. Jürgen Raab (Zeitschrift für Qualitative Forschung) Fragen über die Zeitschriften, Veröffentlichungsbedingungen und -angebote.
Das am Samstag stattfindende Symposium widmete sich in diesem Jahr den „Konjunkturen in der qualitativen Forschung“: Themen, Trends und Kanonisierungen im Forschungsfeld wurden ausgeleuchtet, erwartete und erwünschte Entwicklungen der qualitativen Forschung entworfen und diskutiert. Der Veranstalter Günter Mey moderierte, unter den Mitwirkenden befand sich die Budrich-Autorin Aglaja Przyborski.

Geht man von der enormen Nachfrage aus (die Teilnahmeplätze waren binnen weniger Stunden ausgebucht), haben qualitative Methoden Hochkonjunktur. Einerseits lässt sich eine wachsende Verbreitung und Diversifikation beobachten, doch findet eine Integration in die universitäre Lehre ungenügend statt – es existieren überwiegend lokale Zentren, die mit spezifischen Verfahren und disziplinären Schwerpunkten arbeiten. Das Berliner Methodentreffen mit seinem Austausch zwischen Akteuren und Methoden leistet für die Vernetzung der WissenschaftlerInnen und Disziplinen einen entscheidenden Beitrag.

Das Berliner Methodentreffen wird ausgerichtet vom Institut für Qualitative Forschung in der Internationalen Akademie an der FU Berlin und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Forum Qualitative Sozialforschung/Forum: Qualitative Social Research, des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie und des Centers für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Hans Böckler Stiftung und GESIS Mannheim.

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