(openPR) Green-Controlling ist ein neuer Trendbegriff im Controlling. Es scheint so als bräuchte die Beraterbranche, nachdem die Balanced Scorecard (BSC) etwas in die Jahre gekommen ist, einen neuen Aufhänger für ihr Marketing. Tatsächlich ist aber an der Entwicklung eines Grünen Controlling etwas dran. Dabei können zwei Grundrichtungen voneinander unterschieden werden. Das ist einerseits ein klassisches Controlling das sich speziell mit der Rentabilität von ökologischen Projekten im Unternehmen befasst. Dies gehört eigentlich zum Nachhaltigkeits-Controlling das neben den ökologischen auch ökonomische und soziale Aspekte umfasst. Das Ziel der Maßnahmen, wenn diese sich überhaupt wirtschaftlich begründen lassen, ist meist eine positive Marketingwirkung. Deren Rentabilität lässt sich, wenn überhaupt, aber generell nur schwer messen.
Andererseits ist das Green-Controlling das rechnen mit grünen Rechengrößen. Hier stehen die Kohlendioxydemissionen die durch das Unternehmen verursacht werden und deren Vermeidung an erster Stelle der Betrachtung. Dafür werden CO2-Bilanzen aufgestellt. Auch die Corporate Carbon Footprints (CCF) werden vom sogenannten „carbon accounting“ erstellt.
Mehr Informationen dazu sind in einem Fachbeitrag zum Konzept des Green-Controlling unter http://www.controlling-blog.de/green-controlling/ zu finden.










