(openPR) Das Bewusstsein für IT-Sicherheitsrisiken ist in vielen deutschen Unternehmen noch unterentwickelt. Mitarbeiter können beispielsweise durch illegale Downloads aus dem Internet oder die Verbreitung geschützter Daten bewusst oder unbewusst große Schäden anrichten.
Unbedachtes Surfen im Job kann unerwartete Folgen haben.
Unternehmen müssen hier Vorsorge betreiben. Neben technischen Lösungen sind auch Betriebsvereinbarungen für den sorgsamen Umgang mit Internet und E- Mailverkehr notwendig. Für ein Unternehmen kann es teuer werden, wenn sie beispielsweise für Urheberrechtsverstöße ihrer Mitarbeiter in Haftung genommen werden.
Firmen, die als Geheimnisträger eingestuft sind, könnten wegen eines Datenverlustes sogar Straf- und Bußgelder auferlegt bekommen. Das kann beispielsweise Arztpraxen oder Anwaltskanzleien, aber auch Stadtwerke oder Versicherungsunternehmen treffen. Die dadurch entstehenden Schäden werden in der Öffentlichkeit kaum bekannt: "Wir haben es immer nur mit der Spitze des Eisbergs zu tun, niemand will ja gerne einräumen, dass bei ihm Sicherheitslücken aufgedeckt wurden, das bedeutet einen Image-Schaden."
Ist ein Schaden einmal entstanden, kann dieser "nachsorgend" nicht behoben werden, da die Urheber von Viren und Würmern nicht bekannt sind oder - wenn es sich um Privatpersonen handele - kaum über ausreichende Mittel verfügten, für die Schäden aufzukommen. Die Firmen sollten daher verständliche Richtlinien für den Umgang mit ihrer IT festschreiben, über Betriebsvereinbarungen absichern und zugleich für technische Voraussetzungen wie Viren- und Spam-Filter und Firewalls sorgen.
Zu einer Betriebsvereinbarung kann auch gehören, private E-Mails am Arbeitsplatz zu verbieten. Allerdings müssen auch Belange der Lebensqualität von Mitarbeitern am Arbeitsplatz im Blick behalten werden und eine gewisse Eigenverantwortung den Mitarbeitern zuzutrauen sein. "Die Internetnutzung kann auch wünschenswert sein, wenn sich Mitarbeiter beispielsweise via Internet über die Marktentwicklung in der Branche informieren."
Auch ohne rechtliche Auseinandersetzungen kann ein zu laxer Umgang mit IT-Sicherheitsrisiken wirtschaftlich harte Konsequenzen für die Unternehmen haben. Im Extremfall nämlich könnten Wirtschaftsprüfer bei ihren jährlichen Kontrollen betroffenen Firmen das Testat aus diesem Grund versagen. Risikohinweise im Abschlussbericht wirken sich auch auf den Börsenwert von Unternehmen aus.
Millionenschaden durch Bankbetrug im Internet
Nach einem Bericht des "Focus" liegen den 16 Landeskriminalämtern mehr als tausend Fälle vor, in denen im Zusammenhang mit betrügerischen Überweisungen von Online-Konten ermittelt wurde. Teilweise laufen die Verfahren noch. Der geschätzte Schaden durch das so genannte Phishing summiere sich alleine in Deutschland auf 4,5 Millionen Euro. Beim "Phishing", einem Kunstwort aus "Passwort" und "fishing", spähen Kriminelle Zugangsdaten zu Online-Konten aus und überweisen oft über mehrere Stationen hohe Beträge ins Ausland.
Die Zahl der Fälle, die dem LKA gemeldet werden, stellen aber sicher nur die Spitze des Eisbergs dar. Das transferierte Geld konnte teilweise wieder beschafft werden, in den meisten Fällen ist aber ein tatsächlicher Schaden entstanden. Einem Bankkunden sind 29.000 Euro von einem Konto gestohlen worden.
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