(openPR) Eine Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts für den Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft stellt fest, dass sich die Verkaufszahlen der Konzerttickets für klassische Musik im Jahr 2011 um 32 Prozent gesteigert haben. "Ein solcher Trend kommt uns für das Musikzentrum gerade recht. Die Studie zeigt, dass die Stadt Bochum mit der Entscheidung für das Musikzentrum den Nerv der Zeit getroffen hat", so Jens Lücking, Vorsitzender der Fraktion Freie Bürger Bochum.
"Die Studie hat ebenfalls belegt, dass klassische Musik immer mehr Bürgerinnen und Bürger erreicht. Demnach wurden im vergangenen Jahr mehr Eintrittspreise für klassische Musikereignisse verkauft als für Pop- oder Rockkonzerte", erläutert Lücking. Dies könnte sich nach Ansicht der Freien Bürger positiv auf die Wirtschaftlichkeit des künftigen Musikzentrums auswirken.
Im Hinblick auf die Finanzierung hingegen erachten die Freien Bürger auch den erneuten Anlauf des Bürgerbegehrens gegen das Musikzentrum als verfehlt. "Von den Gegnern wird propagiert, dass das Musikzentrum jährlich Kosten von 2,1 Mio. Euro verursache – statt wie von der Verwaltung erläutert 0,65 Mio. Euro", so Sascha Merz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Bürger Bochum. "Diese Zahlen der Initiatoren des Bürgerbegehrens sind jedoch nicht belastbar und frei aus der Luft gegriffen. Nicht die Verwaltung täuscht also die Bürger, sondern die Gegner des Musikzentrums."










