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VDI-Studien: Nanoelektronik ist Rückrad für Innovationen

29.04.200400:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bundesforschungsministerium setzt bei Förderung richtige Akzente

Die als robust und energiesparend geschätzte Nanoelektronik ist die technologische Basis für innovative Produkte. Zwei aktuelle Studien des VDI-Technologiezentrums im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) belegen die Bedeutung der Nanoelektronik für die effektive und sichere Datenverarbeitung. Das BMBF habe mit der Förderung der Entwicklung von so genannten nichtflüchtigen Datenspeichern (MRAMs) und der Förderung der Anwendung von Silizium-Germanium frühzeitig die aussichtsreichen Felder erkannt.



Das BMBF investiert im Bereich der Nanotechnologie in diesem Jahr 112 Millionen Euro und damit rund 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Ergänzend zu den Projektfördermitteln fördert das BMBF im Rahmen der institutionellen Förderung der großen Forschungsorganisationen - gemeinsam mit den Ländern - Forschung mit Nanotechnologiebezug in Höhe von noch einmal rund 93 Millionen Euro.

Für die Studien werteten Experten aus Industrie, Hochschulen und Instituten eine Vielzahl neuer Grundlagenergebnisse aus. Ihre Arbeit zur Zukunft nichtflüchtiger Datenspeicher (Non Volatile Memory, NVM sowie FRAM und PC-RAM) geht von einem hohen Potenzial für die Nanoelektronik aus und sieht große Chancen für die Vermarktung in Deutschland. Nichtflüchtige Speicher behalten ihre Informationen auch ohne Stromversorgung. Derzeit ist der so genannte Flash-Speicher der einzige nichtflüchtige Datenspeicher mit bedeutenden Marktanteilen. Er speichert etwa in Smart Cards persönliche Daten, in Mobiltelefonen Rufnummern oder den Speicherkarten von Digitalkameras Urlaubsfotos. Für die zukünftige Anwendung etwa in portablen Computern soll die Leistungsfähigkeit mit Hilfe der Nanoelektronik deutlich steigen.

Ergänzend dazu untersucht die Mini-Delphi-Studie die Potenziale der Silizium-Technologie und alternativer Ansätze. Sie wird nach der Ansicht der Experten auf absehbare Zeit ihre Vormachtstellung behalten. Die Studie stellt für Deutschland in den Technologien Silizium-Germanium, Magnetoelektronik, Ferroelektronik, und Spintronik im europäischen Vergleich eine führende Rolle fest.

Die Studie über nichtflüchtige Datenspeicher finden Sie im Internet unter http://www.zukuenftigetechnologien.de/band44.pdf. Die Mini-Delphi-Studie steht unter http://www.zukuenftigetechnologien.de/band46.pdf zum Download bereit.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei:

Dr. Andreas HoffknechtZukünftige Technologien Consulting des VDI-TechnologiezentrumGraf-Recke-Strasse 84D-40239 Düsseldorf

Tel.: +49(0)211/6214-456Fax: + 49 (0) 211 62 14-1 39http://www.vdi-tz.deE-Mail: E-Mail

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