(openPR) Empfehlungen des Sicherheits-Berater vom 1. August 2012:
- Keine Sicherheitsplanung ohne Akzeptanzpsychologie!
- Auch Täter müssen Sicherheitsmaßnahmen „akzeptieren“.
Bonn, 31.7.2012 – Der Informationsdienst Sicherheits-Berater widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe der Frage, wie Sicherheitskonzepte zu gestalten sind, damit sie akzeptiert werden. Unternehmenssicherheit betrifft im Kern fünf Zielgruppen: Management, Mitarbeiter, Besucher (z. B. Geschäftspartner), Täter und unbeteiligte Dritte. Sicherheitsmaßnahmen sind nicht selten kontraproduktiv, wenn sie vom Management durchgepeitscht werden und die Arbeitsabläufe der Belegschaft behindern. In der Öffentlichkeit können übertrieben zur Schau gestellte Sicherheitsmaßnahmen zu einem negativen Imagetransfer auf das Produkt führen. Und wenn Täter Alarmanlagen nicht „akzeptieren“, weil sie gar nicht einbrechen, sondern stattdessen einen Brandsatz einbringen wollen, hat das Einfühlungsvermögen der Sicherheitsplaner in die Psyche der Zielgruppen versagt. „Hit and run“ kann man nicht mit Gefahrenmeldetechnik verhindern, sondern muss eher eine Fassadenhärtung planen.
Da Unternehmen mit Sicherheitsbedarf kaum auf akzeptanzpsychologische Forschungsergebnisse zurückgreifen können, lässt sich das Problem des mangelnden Zielgruppenverständnisses nur auf Basis von Erfahrungswerten und Einzelfallanalysen professioneller Sicherheitsberater und -planer lösen. Die aktuelle Doppelausgabe Nr. 14-15/2012 des Sicherheits-Berater erscheint am 1. August 2012. Der Beitrag „Sicherheit braucht Zustimmung“ ist ab sofort unter www.sicherheits-berater.de/startseite/artikel-ohne-abo/sicherheit-braucht-zustimmung.html online einsehbar und steht auch in der eBook-Ansicht (www.sicherheits-berater.de/fileadmin/Leseprobe/sb14-15-2012-leseprobe/index.html) bereit.











