(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Sowohl die Rohölnotierungen als auch der Euro verteidigen im Morgenhandel ihre gestern gemachten Gewinne. Nordseeöl (Brent) zeigt dabei sogar noch eichten Aufwärtsdrang und nähert sich 106 US-Dollar je Barrel, während US-Leichtöl (WTI) um die 89 Dollar kostet. Im Tagesverlauf ist kaum mit Änderungen zu rechnen, da am Markt keine neuen Nachrichten erwartet werden. Die Woche über sah das anders aus. Ankündigungen zur Euro-Rettung pushten Aktienmärkte und den Euro, der auch im Morgenhandel weitgehend Stehvermögen zeigt. Die Ölpreise folgten dieser Entwicklung, so dass bezogen auf Montag bei WTI ein Plus von 1,70 Dollar zu Buche steht, bei Brent sogar eines von 2,50 Dollar, insbesondere unterstützt durch eine tatsächliche Verknappung wegen Wartungsarbeiten auf einigen Nordsee-Bohrinseln.
Überwiegende Meinung bei Analysten jedoch ist, dass mehr Abwärts- als Aufwärtspotenzial vorhanden sei. Dies könnte sich jedoch durch eine Eskalation in den Krisenregionen dieser Welt schnell ändern. Davon war zumindest in dieser Woche nichts zu spüren, wohl ebenso beim Heizölpreis in Deutschland. Der dürfte ebenfalls sein gestriges Niveau „verteidigen“.
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