(openPR) Berlin feiert in diesem Jahr den 775. Geburtstag der Stadt. Die Feier steht unter dem Motto „Stadt im Mittelalter“ und „Stadt der Vielfalt“. Am 30. Juli bietet Stadtführer Cliewe Juritza eine Themenführung „Einwanderung damals und heute“ durch Prenzlauer Berg an.
775 Jahre alt ist Prenzlauer Berg noch lange nicht. Erst rund um 1850 begann die Erschließung des Wein- und Windmühlenhügels vor den Toren Berlins. Das Stadtviertel wurde am Reißbrett geplant, um der Wohnungsnot in der aufstrebenden Stadt Berlin Herr zu werden. Das erklärt die beinahe geschlossene Gründerzeitbebauung mit Wohnhäusern und das Fehlen größerer Industriebetriebe, wie sie um 1900 herum u.a. im Wedding entstanden. Die ersten Bewohner Prenzlauer Bergs waren Arme und Reiche, Arbeiter und Bürgerliche. Viele von ihnen kamen aus Schlesien. So auch die Urgroßeltern von Cliewe Juritza, die zu den ersten Bewohnern der Dunckerstraße mit Blick auf den Helmholtzplatz gehörten.
Die Führung durch Prenzlauer Berg beginnt am Denkmal für Alois Senefelder am U-Bahnhof Senefelder Platz und führt vorbei am Wasserturm, dem Kollwitzplatz, der Synagoge und dem Judengang, über die Danziger Straße zum Helmholtzplatz und weiter zum S/U-Bahnhof Schönhauser Allee.
Unterwegs erklärt der Stadtführer was hat es mit dem „trocken wohnen“ der neuen Häuser auf sich hatte. Warum es zunächst schick war, im Vorderhaus zu wohnen, während heute die Dachgeschosse und die Innenhof-Lage so beliebt sind? Und vor allem: Ist Prenzlauer Berg noch immer ein Einwanderer Kiez, noch immer ein Kiez der Vielfalt?
Termin: 30.07.2012 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: U-Bahnhof Senefelder Platz am Senefelder Denkmal
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 10 EUR pro Person
Weitere Informationen über Cliewe Juritza unter www.cliewe-berlin.de und http://www.berlin.de/775/kalender/4088-2256-prenzlauer-berg-stadtf%C3%BChrung.html













