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Stadtführung durch Prenzlauer Berg erinnert an Stadtbaugeschichte Berlins

27.12.201008:33 UhrKunst & Kultur
Bild: Stadtführung durch Prenzlauer Berg erinnert an Stadtbaugeschichte Berlins
Cliewe Juritza unterwegs in Prenzlauer Berg
Cliewe Juritza unterwegs in Prenzlauer Berg

(openPR) Mitte des 19. Jahrhunderts war Berlin noch eine kleine Stadt. Erst mit dem industriellen Aufschwung und dem Zuzug von tausenden von Menschen wurde aus der Stadt eine riesige Metropole. Die Bevölkerung stieg zwischen 1860 und 1880 von knapp 500.000 auf über eine Million – eine Verdoppelung in nur 20 Jahren. Dieser Trend hielt an, so dass Berlin 1925 bereits vier Millionen Einwohner hatte. Um all diese Menschen unterzubringen, waren Wohnungen notwendig. Es wurde unaufhaltsam gebaut und ganze Stadtviertel entstanden neu. Eines dieser Viertel, die am Reißbrett entstanden, war Prenzlauer Berg.
Zwischen den Wegen nach Prenzlau und Pankow lag um 1840 ein Hügel mit Feldern und einigen Windmühlen. Der Fuhrunternehmer Simon Kremser bot bereits Fahrten von der Stadt Berlin nach Pankow, durch die Felder des Mühlenbergs. Nach und nach wurden Feldwege erschlossen und in der Nähe der Kreuzung der heutigen Schönhauser Allee / Kastanienallee / Danzier Straße entstand ein Bierausschank, aus dem später der Pratergarten wurde. Damals wie heute ein ideales Ausflugsziel – einst mitten im Grünen, heute eine grüne Insel mitten im Häusermeer.
Im Juli 1862 wurde ein neuer Bebauungsplan für Berlin genehmigt, der das wilde Wachstum der Stadt in geordnete Bahnen lenken sollte und zudem die Grundlage für den Neubau von Wohnungen, Kanalisation und Wasserversorgung bilden sollte. Der so genannte Hobrechtsplan sah auch die Bebauung des Mühlenbergs rund um den bereits bestehenden Pratergarten vor. Entlang bereits vorhandener Straßen und Feldwege entstand ein schachbrettartiges Muster von Straßen, Wegen und Plätzen. Einer dieser Plätze ist das Ziel der Führung “Vielfalt auf engstem Stadtraum – Rund um den Kollwitzplatz” von Stadtführer Cliewe Juritza. Der in Prenzlauer Berg aufgewachsene Berliner erklärt bei einem Neujahrsspaziergang durch den Kollwitzkiez die Stadtbaugeschichte Berlins. Dabei kommen auch die geschichtlichen Entwicklungen der letzten Jahre nicht zu kurz. Schließlich hat sich Prenzlauer Berg vom “Arbeiterviertel” und sozialen Brennpunkt zu einem urbanen Stadtquartier mit hoher Lebensqualität gewandelt.

Die Stadtführung “Vielfalt auf engstem Stadtraum – quer durch den Kollwitzkiez” beginnt am 1. Januar 2011 um 13 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße, Ausgang Cantianstraße (unter der Hochbahn). Sie kostet pro Person 10 EUR, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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