(openPR) Stuttgart, 11.07.12 In Baden-Württemberg neigt sich das Schuljahr dem Ende und den Zeugnissen zu. Für die Schüler mit den ganz schlechten Noten kann das eine Wiederholung der Klasse oder ein Abgang von der Schule ohne richtiges Abschlusszeugnis bedeuten.
Für solche Fälle gibt es jedoch immer noch eine Chance: die so genannte Schulfremdenprüfung. Hierbei handelt es sich um eine Prüfung, die jedes Jahr parallel zu den regulären Abschlussprüfungen stattfindet. Schüler, die nicht mehr an einer staatlichen Schule sind, können auf diese Weise ihren Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur nachholen. Dabei spielt es keine Rolle, wie die letzten Noten aussahen, wie viel Unterricht versäumt wurde oder wie viel Ärger man mit seinen Lehrern hatte.
Wer möchte und weiß, wo man sich richtig informiert, kann sich theoretisch zu Hause ganz alleine auf die Prüfungen vorbereiten. Für die meisten Schüler ist es allerdings besser, mit der Unterstützung eines entsprechenden Instituts zu arbeiten. Was z.B. Deutschaufsätze betrifft, dürfte es sehr schwierig sein, selbst einzuschätzen, ob man das Thema erfasst, die Aufgabe gelöst und das richtige Sprachniveau getroffen hat.
Für die meisten Schüler ist ein Vorbereitungskurs auf eine Abschlussprüfung eine Sache, die sie schnell und effektiv durchziehen können. Die Motivation entsteht, weil es ein konkretes Ziel vor Augen gibt und nur Stoff gelehrt wird, der später in der Prüfung tatsächlich abgefragt wird. Das ist gerade für diejenigen, die sich in Schule und Unterricht ein wenig "verheddert" hatten, eine große Erleichterung.
Die Schulfremdenprüfung führt bei Erfolg zu einem staatlich anerkannten Abschluss, mit dem wieder alle Wege offen stehen.










