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Sanfte Methoden gegen Inkontinenz

18.10.200512:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Jede dritte Frau ab 40 leidet an den Folgen einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur. Ein regelmäßiges, sanftes Training und kleinere Übungen im Alltag stärken die Muskulatur und können die allgemeine Lebensqualität wieder erheblich steigern.



Viele Frauen lernen ihren Beckenboden erst dann kennen, wenn er seine Aufgaben nicht mehr wie gewohnt erfüllt. Die häufigsten Ursachen dafür sind Belastungen durch Schwangerschaft und Geburt und der altersbedingte Festigkeitsverlust des Gewebes. Durch die Begleiterscheinungen einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur fühlen sich viele Frauen in ihren Aktivitäten und im Alltag eingeschränkt. Aktuelle Studien belegen, dass bereits jede dritte Frau zwischen 40 und 60 Jahren an Harninkontinenz leidet.

Der Beckenboden – was ist das?

Der Beckenboden ist nicht nur ein Muskel, sondern ein kompliziertes Geflecht aus Muskelfasern, das den Bauchraum nach unten abschließt. Der Beckenboden besteht aus drei Schichten: Die äußere Schicht umfasst Anus und Vagina bei der Frau, beim Mann Anus und Samenleiter. Die mittlere Schicht ist wie ein Trampolin. Sie trägt die Blase und – bei der Frau – auch die Gebärmutter. Die innere Schicht verbindet Steißbein mit Schambein, knüpft an die Hüftmuskulatur an und sorgt für einen aufrechten Gang. Daher verhilft ein trainierter Beckenboden auch zu einer aufrechten Haltung und hilft sowohl präventiv als auch kurierend bei Rückenschmerzen.

Probleme bei Beckenbodenschwäche

Viele Menschen wissen nicht, dass Probleme auftreten können, wenn der Beckenbodenmuskel erschlafft. Die Elastizität des Beckenbodenmuskulatur steht in einem engen Zusammenhang mit dem Problem der Harninkontinenz, etwa stressbedingter Inkontinenz, die durch Reize wie Lachen, Niesen oder Husten noch weiter verstärkt wird.

Tipps für den Alltag

„Grundsätzlich kann man sagen, alle Körperhaltungen, die den Rücken schonen, sind auch für den Beckenboden gut,“ erklärt die Intensivmedizinerin Frau Dr. med. Ursula Söchtig. Auf ganz alltäglichen Bewegungen zu achten, kann teilweise schon etwas helfen, die Probleme der Inkontinenz ein bisschen zu lindern:
Gerade gehen und sitzen, damit die Bauchorgane nicht nach unten auf den Beckenboden gedrückt werden.
Beim Heben von Gegenständen immer in die Knie gehen und den Gegenstand möglichst nahe am Körper halten.
Beim Husten und Niesen den Kopf über die Schulter nach hinten drehen, so läßt sich vermeiden, dass der Oberkörper automatisch vornüber schnellt und der ohnehin schon hohe Druck im Bauchraum weiter verstärkt wird.

Sanftes Training mit grosser Wirkung

Um eine nachhaltige Stärkung der Beckenbodenmuskulatur zu erreichen sind allerdings diese kleinen Alltagstipps nicht ausreichend, hier sollten regelmäßige Übungen unter der fachkundigen Anleitung einer Trainerin absolviert werden. In vielen Sportzentren finden bereits entsprechende Kurse statt. In Berlin bietet der Sport-Gesundheitspark e.V. seit Herbst diesen Jahres ein neues Beckenbodentraining für Frauen aller Altersgruppen an. Nach einer ausführlichen Eingangsuntersuchung wird gemeinsam mit den Teilnehmerinnen ein individuelles Bewegungsprogramm zusammengestellt. Während des gesamten Kurses werden die Teil-nehmerinnen von einem Team aus Ärztinnen, Physiotherapeutinnen und Sporttherapeutinnen betreut. Es ist nicht einfach, Muskeln zu trainieren, die tief im Körperinneren verlaufen. Der viermonatige Intensivkurs stellt daher neben dem klassischen Beckenbodentraining das Vibra-tionstraining auf dem innovativen Galileo® ins Zentrum. Dieses Gerät hilft beim Ansteuern der Muskeln: Es besteht aus einer elektronisch gesteuerten Bodenplatte, die durch Schwingungen unwillkürliche Muskelkontraktionen erzeugt. Schon wenige Minuten mit einfachen Übungen auf dem Gerät führen bei regelmäßigen Trainingseinheiten zu einer spürbaren Kräftigung und Stabilisierung der Beckenbodenmuskulatur. Eine Bezuschussung der Kursgebühren durch die Krankenkassen ist möglich.


Weiter Informationen finden Interessierte unter www.sport-gesundheitspark.de


Redaktioneller Hinweis
Der Sport-Gesundheitspark Berlin e.V. wurde 1988 gegründet und ist eine präventivmedizinisch ausgerichtete gemeinnützige Einrichtung. Der Verein bietet an 4 Standorten in Berlin sportmedizinische Gesundheits-Checks und Leistungsdiagnostik („Zentrum für Sportmedizin“), sowie vielfältige Kurse in den Bereichen Prävention und Rehabilitation („Sport-Gesundheitspark“) an – von der Schlaganfall-Nachsorge über Wassergymnastik bis hin zu Nordic Walking. Mehr Informationen unter: www.sport-gesundheitspark.de

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