(openPR) Köln, 28.06.2012 - Wer kleinpreisige Waren online verkaufen möchte, steht vor einem Dilemma: Sichere Zahlungssysteme wie Kreditkarten sind dafür zu teuer, Vorkasse wird von den Kunden nicht akzeptiert und die Lieferung auf Rechnung ist zumindest bei Neukunden zu risikoreich - denn im niedrigeren Preissegment sparen sich viele Verkäufer auch die Kosten der Bonitätsprüfung.
"Viele denken, die paar Euro mahnen wir eh nicht an," klagt ein Anbieter von günstigen USB Kabeln und Display-Schutzfolien. "Sie glauben gar nicht, auf wievielen offenen Forderungen wir sitzen." Tatsächlich ist es für kleine Händler oft nicht kaum machbar, solche Beträge kostendeckend beizutreiben, wenn der Kunde nicht bezahlen will. Es fehlt einfach an Fachwissen und Zeit.
Christoph Unger, Geschäftsführer des Inkasso-Dienstleisters DTMI (Deutsche Telemedien Inkasso GmbH), kennt das Problem: "Viele Anbieter verzichten dann auf diese Forderungen, was aber auf Dauer zu einer echten existenzbedrohenden Liquiditätskrise führen kann. Wir können nur raten, in solchen Fällen schnell professionellen Rat einzuholen."
Unger verweist darauf, dass ein moderner Inkasso-Dienstleister dabei Moderator zwischen Kunden und Händler ist. "Uns ist daran gelegen, dass der Verkäufer zu seinem Geld kommt, ohne den Kunden zu verlieren." beschreibt er die Vorgehensweise der DTMI. Oft sei den Kunden gar nicht bewusst, was für einen Schaden sie verursachen, wenn Sie gerade kleine Beträge nicht bezahlen. Nach einem erklärenden Anschreiben würde ein Großteil der säumigen Zahler die fälligen Forderungen sofort ausgleichen. Dies gelte gerade dann, wenn die anfallenden Mahngebühren auch noch moderat blieben. Unger spricht bei diesem Vorgehen von "kundenerhaltendem Inkasso". Wenn der säumige Kunde dann immer noch nicht einsichtig sei, würde man schrittweise weitere Maßnahmen ergreifen. Oft helfe schon ein Telefonanruf, nur in den seltensten Fällen müsse man zu juristischen Schritten greifen.
"Mit einem seriösen Inkasso-Dienstleister im Hintergrund kann man durchaus ohne Sorge auch Neukunden die Zahlung auf Rechnung anbieten", schließt Unger.








