(openPR) Am 05.06.2012 beschäftigten sich 12 Schülerinnen und Schüler der Hannah-Höch-Schule in Berlin-Reinickendorf im Rahmen ihrer Projektwoche „Essen und Trinken“ mit dem Thema Pizza. Dazu hatte die Projektleiterin Kerstin Meier die Ernährungswissenschaftlerin und Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Informationszentrale PizzaExperten e.V., Manuela Marin eingeladen.
Zunächst lernten die Kinder die Bestandteile einer Pizza kennen und stellten einen Teig aus weißem Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl zu jeweils gleichen Teilen her. Dabei erfuhren die Schüler und Schülerinnen viel über den Aufbau des Getreidekorns und die unterschiedlichen Mehlarten. Den größten Spaß hatten die angehenden Pizzabäcker am Anrühren des Teigs, den sie anschließend regelmäßig auf seine Volumenvergrößerung hin untersuchten.
Bei der Frage nach dem Gesundheitswert einer Pizza gingen die Meinungen der Kinder auseinander. Schritt für Schritt lernten sie, dass die die Zutaten und die Zubereitung darüber entscheidet, ob die Lieblingspizza empfehlenswert ist oder nicht. Dabei wurde die Ernährungspyramide eingesetzt, mit deren Hilfe die Kinder genau bestimmen konnten, wie gut eine Pizza ist. Ein dünner Boden, frisches Gemüse und die richtige Portionsgröße machen den runden Teigfladen zu einer geeigneten Mahlzeit, die durch einen Salat und ein passendes Getränk abgerundet wird. Schließlich untersuchten die Kinder Zutatenlisten von Tiefkühlpizzen und fanden heraus, dass die meisten Zutaten dieselben sind wie für die selbstgemachte Pizza. Darüber hinaus erklärte ihnen Marin die Aufgabe weiterer Stoffe wie Antioxidationsmittel oder Glukosesirup.
Nach so viel Theorie freuten sich die Projektteilnehmer noch mehr auf das Pizzabacken, das als Highlight am Ende der Woche stattfand.













