(openPR) Ein aktueller Artikel im International Journal of Eeating disorder zeigt, das auch für Frauen in der Lebensmitte Essstörungen ein relevantes Thema sind. So zeigten 13 % der untersuchten Stichprobe von Frauen über 50 Jahren, im zurückliegenden Jahr, Symptome gestörten Essverhaltens. Fressanfälle und Erbrechen (ca 8%) waren hier die am häufigsten genannten Symptome. Fast 80 % der Frauen machten sich Sorgen um ihre Figur und/oder ihr Aussehen und mehr als 70 % versuchen, aktuell ihr Gewicht zu reduzieren. Dabei gab die deutliche Mehrheit dieser Frauen an in der Vergangenheit noch keinen Essstörung gehabt zu haben. Die frühere Annahme, wonach Essstörungen mit dem Alter an Relvanz verlieren, scheint damit wiederlegt zu sein. Lediglich die Zahl der Frauen mit sehr niedrigem Gewicht und die damit potentiell magersüchtig sind, liegt deutlich unter den Werten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ob die bestehenden Behandlungsangebote Frauen ab dem 50. Lebensjahr nur unzureichend erreichen oder ob sie andere Möglichkeiten suchen und finden, mit ihrem gestörten Essverhalten umzugehen, bleibt unbeantwortet. In der klinischen Praxis sind sie - wenn wir diese Zahlen zugrunde legen - jedenfalls deutlich unterrepräsentiert.













