(openPR) Telefonaktion der Vereinigten IKK zu Medikamenten-abhängigkeit, Essstörungen und Alkoholmissbrauch
(Dortmund). Sucht hat viele Gesichter: Besonders verbreitet sind in Deutschland Alkoholismus, Tablettensucht und Essstörungen. Doch woran erkennen Betroffene, ob die Grenze zur Abhängigkeit erreicht ist, und wie können Angehörige und Freunde helfen? Antworten geben Experten der Vereinigten IKK bei einer Telefonaktion vom 16. bis 18. September.
Insgesamt konsumieren 5,6 Millionen Menschen Alkohol auf eine riskante Weise. 42.000 Menschen sterben jährlich alkoholbedingt – mehr als durch Verkehrsunfälle. Auch jede sechste Kündigung in Deutschland geht auf Alkoholmissbrauch zurück. 1,5 Millionen Menschen sind von Medikamentenabhängigkeit betroffen, darunter mehr als eine Million Frauen. Unter Essstörungen leiden 10 bis 20 Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer. Viele Menschen machen sich Gedanken über ihr Verhalten, scheuen sich aber, mit Angehörigen, Freunden oder Hausarzt darüber zu sprechen, weiß Sylvia Strothotte, Unternehmenssprecherin der Vereinigten IKK: „So geht oft wertvolle Zeit verloren, bis sie Hilfe annehmen.“
Informationen und Rat erhalten alle Interessierten bei der Telefonaktion der Vereinigten IKK rund um das Thema Sucht: Am 16. September beantwortet Frau Dr. Veronika Mohart-Klute, Ärztin in der Fachambulanz für Suchterkrankungen in Dachau, Fragen zur Medi-kamentenabhängigkeit. Über Essstörungen, wie Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Fettleibigkeit, informiert am 17. September der Diplom-Psychologe Dr. Wolfgang Lennerts von der Psychosomatischen Klinik Windach. Die Diplom-Psychologin Claudia Ostermaier, ebenfalls von der Fachambulanz für Suchterkrankungen in Dachau, berät am 18. September zum Thema Alkohol.
Die Mediziner stehen allen Interessierten unter der Telefonnummer 01802.455 633 (sechs Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz – Mobilfunkpreise können abweichen) jeweils von 10 bis 19 Uhr für Fragen bereit.










