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Simulationen berechnen Überflutungen in Städten

26.06.201212:41 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Simulationen berechnen Überflutungen in Städten
Schwachpunkte des Kanalisationssystem lassen sich durch Überschwemmungssimulationen eruieren.
Schwachpunkte des Kanalisationssystem lassen sich durch Überschwemmungssimulationen eruieren.

(openPR) Nordhorn. Mit Hilfe modernster Computersimulationen kann das Ingenieurbüro LINDSCHULTE Fließvorgänge in Kanalsystemen, Gewässern und an der Oberfläche berechnen und so das Risiko von Überflutungen rechtzeitig erkennen. „Wenn es zu Überflutungen kommt, sind die betroffenen Menschen verständlicher Weise aufgebracht und suchen einen Schuldigen“, kennt LINDSCHULTE-Geschäftsführer Christian Vrielink die Situation aus eigener Erfahrung. Als eines der wenigen Ingenieurbüros deutschlandweit befassen sich die Spezialisten mit Überflutungsprognosen, die vor allem für Städte und Gemeinden Planungs- und Rechtssicherheit schaffen. So wurde das Ingenieurbüro bereits zum Beispiel in Oldenburg, Wilhelmshaven, Herne oder Erfurt aktiv. Dass nur sehr wenige Ingenieure sich an das nasse Element heranwagen, hat seine Gründe: „Wasser ist ein komplexes, schwer zu fassendes Element“, erklärt Vrielink, „Sein Verhalten mathematisch zu berechnen ist äußerst kompliziert.“



Aufgrund neuester innovativer Softwaremöglichkeiten sind die LINDSCHULTE-Ingenieure seit 2011 in der Lage, Überflutungen in einem geschlossenen Simulationsmodell darzustellen, das die Auslastung des Kanalsystems mit dem Abfluss an der Oberfläche kombiniert. Mit Hilfe eines speziellen Berechnungsverfahren, dem sogenannten GeoCPM, können Veränderungen der Wasserstände in räumlich begrenzten Gebieten sekundengenau ermittelt werden. Der Clou an dem Verfahren: Nicht nur der flächenhaft gefallene Regen, sondern auch punktuelles Herausfließen von Wasser aus Einläufen und Kanalschächten in den Straßenraum oder andere befestigte und unbefestigte Flächen werden in die Berechnung der Systembelastung mit einbezogen.

„Damit ein derartig genaues Niederschlags-Abfluss-Modell funktionieren kann, müssen im Vorfeld die Oberflächen und deren Beschaffenheit sowie das Kanalsystem für das entsprechende Gebiet genau erfasst werden“, beschreibt Abteilungsleiter Dirk Brunhöver die Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen Berechnung. Oft bedeute dies, dass die Ingenieure ein ganzes Jahr lang mit Vermessungen beschäftigt sind, bevor sie eine aussagekräftige Überflutungsprognose abgeben können. Das Warten auf solche Prognosen lohne sich gerade für Städte und Gemeinden. Zwar hatten die Erbauer der städtischen Abwassersysteme zu der Zeit meistens nicht die Möglichkeit exakte Berechnungen vorzunehmen und planten aus diesem Grund mehr Kapazitäten ein als unbedingt notwendig gewesen wären. Doch mit dem Wachstum der Städte und der damit verbundenen erhöhten Auslastung des Systems gewinnen eine genaue Prognoseplanung über etwaige Überflutungen und eine intelligente Netzplanung immer mehr an Bedeutung. Schließlich verlangen europäische Normen eine ausreichende Überflutungssicherheit für private, gewerbliche und öffentliche Gebäude im städtischen Raum. Mit dem Nachweis von Überflutungssicherheiten können sich Städte und Gemeinden nicht nur gegen Klagen absichern. Mit Hilfe der Niederschlags-Abfluss-Simulationen können Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, bevor es zu Überflutungen durch Starkregenereignisse kommt. Im Bereich der Überflutungsprognosen ist das Ingenieurbüro LINDSCHULTE mittlerweile bundesweit tätig. „Unsere Berechnungen ermitteln Handlungsbedarf und schützen den Auftraggeber vor Regressansprüchen“, fasst Brunhöver die Arbeit seines Ingenieurbüros zusammen, „Eine hundertprozentige Planungssicherheit ist zwar nicht möglich, aber wir werden unser hydraulisches Know-how natürlich immer weiter optimieren.“

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