openPR Recherche & Suche
Presseinformation

SUDPLAN - DFKI-Software visualisiert Auswirkungen des Klimawandels bis ins Jahr 2100

14.03.201318:35 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Europäische Wissenschaftler stellten auf einer Abschlussveranstaltung Ende Februar in Brüssel die Ergebnisse des Gemeinschaftsprojektes „SUDPLAN“ vor. Das entwickelte System befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Städte. Erstmalig wird durch dieses webbasierte Planungs-, Prognose- und Trainingswerkzeug eine nachhaltige Stadtplanung ermöglicht. Der Forschungsbereich Erweiterte Realität des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern entwickelte hierbei die komplexen dreidimensionalen Visualisierungsmethoden zur intuitiven Darstellung der Simulations- und Planungsergebnisse.



Ein interdisziplinäres Team aus Experten der Informationstechnologie, Raumplanung und Meteorologie entwickelte im Gemeinschaftsprojekt „SUDPLAN“ (Sustainable Urban Development Planner for Climate Change Adaption) Technologien, welche es Planern in ganz Europa ermöglichen, die Auswirkungen zukünftiger Klimaänderungen in ihre Arbeit zu integrieren und damit den langfristigen Ressourcen-Einsatz zu optimieren. Städteplaner können das System verwenden, um die Konsequenzen der heutigen und zukünftigen Infrastruktur-, Transportsystem- und Städtebauentwicklung abzuschätzen.

Das Herz von SUDPLAN ist das „Scenario Management System“ (SMS) genannte Frontend. Diese Applikation erlaubt die Benutzung von standardisierten Services, die Verwaltung und die Visualisierung allgemeiner Daten in unterschiedlichen Planungsszenarien. Elementarer Bestandteil des SMS ist die komplexe 3D-Software-Komponente des DFKI. Sie sorgt für die dreidimensionale Visualisierung der Daten und Ergebnisse von SUDPLAN. Die intuitive Darstellung von und Interaktion mit den gewonnenen Informationen ist ebenso ein wesentliches Merkmal der 3D-Komponente. Die Entwicklungen bauen auf dem sogenannten World Wind SDK der NASA auf – einer Open Source Alternative zu Google-Earth. Die 3D-Visualisierungssoftware des DFKI kann zukünftig auch eigenständig für viele weitere Anwendungen Geografischer Informationssysteme eingesetzt werden, beispielsweise für raumbezogene Marktanalysen, Tourismus, Umweltforschung oder Energieversorgung.

SUDPLAN passt die globalen Klima- und Emissionsmodelle zunächst für Europa und anschließend, unter Berücksichtigung lokaler und historischer Daten, für einzelne Städte an. Verschiedene Web-Services stellen die relevanten Daten und Modelle über standardisierte Schnittstellen zur Verfügung. Die Berechnungen und Simulationen können mit aktuellen und darüber hinaus mit bis ins Jahr 2100 prognostizierten Daten durchgeführt werden. Dabei werden Veränderungen in Regenmenge, Regenhäufigkeit und jahreszeitlicher Verteilung, die Entwicklung der Luftqualität in Städten sowie der Einfluss hydrologischer Daten einberechnet. Stadtplaner können damit zukünftige Baumaßnahmen, wie die Anlage von Abwasserkanälen oder den Bau neuer Straßen, in ihren Planungsszenarien berücksichtigen und mögliche Auswirkungen auf Überflutungen und Luftqualität berechnen und durch die fortschrittliche Visualisierung darstellen. Als Forschungsszenarien dienten unter anderem durch Regenwasser verursachte Überflutung in Wuppertal, Wasserverschmutzung in Linz und Luftverschmutzung in Stockholm.

Unter der Leitung des Swedish Meteorological and Hydrological Institute (SMHI, Stockholm) arbeiteten folgende Partner im SUDPLAN Projekt: Austrian Institute of Technology (AIT, Wien), cismet (Saarbrücken), Cenia (Prag), Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI, Kaiserslautern), Stockholm Uppsala Air Quality Management Association (SULVF, Stockholm), Technische Universität Graz, APERTUM IT AB (Linköping), Stadt Wuppertal. SUDPLAN wurde von der europäischen Union von Januar 2010 bis zum Jahresende 2012 gefördert.

Weitere Informationen:

?http://www.sudplan.eu?
http://av.dfki.de/sudplan

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 705577
 96

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „SUDPLAN - DFKI-Software visualisiert Auswirkungen des Klimawandels bis ins Jahr 2100“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Bild: Nach 26 Jahren im Dienste der Wissenschaft: Prof. Dr. Zühlke übergibt Aufgaben an Prof. Dr. RuskowskiBild: Nach 26 Jahren im Dienste der Wissenschaft: Prof. Dr. Zühlke übergibt Aufgaben an Prof. Dr. Ruskowski
Nach 26 Jahren im Dienste der Wissenschaft: Prof. Dr. Zühlke übergibt Aufgaben an Prof. Dr. Ruskowski
Kaiserslautern, 08.09.2017 Prof. Dr. Detlef Zühlke trat in diesem Jahr von seinen Aufgaben als Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsautomatisierung an der TU Kaiserslautern sowie als Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in den Ruhestand. Nachfolger auf beiden Stellen ist seit 1. Juni 2017 Prof. Dr. Martin Ruskowski. Diese Übergabe haben gestern in Kaiserslautern rund 150 geladene Gäste und Weggefährten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft feierlich begang…
Projekt "CoCoRec" - neue Technologien zur sensorischen Aktivitätserkennung und Kollaboration von Systemen
Projekt "CoCoRec" - neue Technologien zur sensorischen Aktivitätserkennung und Kollaboration von Systemen
Wissenschaftler des Forschungsbereiches Eingebettete Intelligenz am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) beschäftigen sich mit einem neuen Ansatz für die Aktivitätserkennung mit einfachen Sensoren und mobilen Geräten, welcher auf deren spontaner Kollaboration basiert: „CoCoRec“ - Collaborative Context Recognition. Das im Juli dieses Jahres gestartete Projekt läuft bis Juni 2015 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa 1,2 Millionen Euro gefördert. Vielfältige Sensorik ist bereits Teil …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Uni Osnabrück: Start des KI-Reallabors Agrar / Mit Künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft der Zukunft Bild: Uni Osnabrück: Start des KI-Reallabors Agrar / Mit Künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft der Zukunft
Uni Osnabrück: Start des KI-Reallabors Agrar / Mit Künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft der Zukunft
… Osnabrücker Schloss. „Steht doch die Landwirtschaft vor einer Zukunft voller Herausforderungen. Dabei spreche ich nicht allein von den hoch problematischen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Verschlimmernd hinzu kommen stetig steigende Produktionskosten und ein besorgniserregender Fachkräftemangel. Da sind Aufgaben zu bewältigen, die verschiedene …
Bild: eoBox – Intelligente Elektromobilität im UnternehmenBild: eoBox – Intelligente Elektromobilität im Unternehmen
eoBox – Intelligente Elektromobilität im Unternehmen
Elektromobilität spielt für Unternehmen eine immer größere Rolle: Staatliche Förderung und die zunehmende Vielfalt an Modellen macht die Anschaffung eines e-Fahrzeugs deutlich attraktiver. Für kleine und mittlere Unternehmen kann das komplexe Management einer firmeneigenen e-Autoflotte, die Verwaltung der Ladevorgänge und die Ladeinfrastruktur für Privat-, Kunden- und Firmenwagen eine große Herausforderung darstellen. Für die Unterstützung der e-Mobilität hat das DFKI eine Software entwickelt, die am Standort Saarbrücken in der Test- und Erpr…
Bild: Weltkulturerbe vor Folgen des Klimawandels schützenBild: Weltkulturerbe vor Folgen des Klimawandels schützen
Weltkulturerbe vor Folgen des Klimawandels schützen
Welche Auswirkungen Besucheransturm und Klimawandel auf UNESCO Weltkulturstätten haben, untersuchen Forscher in dem EU-Projekt »Climate for Culture«. Ziel ist es, Schadensrisiken für historische Stätten abzuschätzen, wirtschaftliche Folgen zu evaluieren und Strategien für den langfristigen Erhalt zu entwerfen. Das Projekt unter der fachlichen Koordination …
Recent study shows: artificial intelligence will revolutionise the field of taxation
Recent study shows: artificial intelligence will revolutionise the field of taxation
Artificial intelligence (AI) is set to revolutionise work in tax departments. This is the conclusion reached by the German Research Centre for Artificial Intelligence (DFKI) and the international tax consulting firm WTS in their joint study, which investigated the specific use of AI technologies in the field of taxation. The results will be presented in Berlin today. --- In close cooperation with their industrial partners Audi, Bosch, E.on and Henkel, DFKI and WTS investigated AI key technologies to provide additional support and automate bo…
Bild: B-Human gewinnt in Japan erneut die WeltmeisterschaftBild: B-Human gewinnt in Japan erneut die Weltmeisterschaft
B-Human gewinnt in Japan erneut die Weltmeisterschaft
… von Prof. Dr. Rolf Drechsler geleitet wird, und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen vor Ort. Stärkere Gegner im „Champions Cup“ Der Hauptwettbewerb wurde in diesem Jahr erstmals in den „Champions Cup“ und das „Challenge Shield“ aufgeteilt, um möglichst gleichstarke Gegner in den Wettkämpfen gegeneinander antreten zu lassen. Das ist vergleichbar mit …
Bild: Höchste Auszeichnung: Dr. Serge Autexier zum DFKI Research Fellow ernanntBild: Höchste Auszeichnung: Dr. Serge Autexier zum DFKI Research Fellow ernannt
Höchste Auszeichnung: Dr. Serge Autexier zum DFKI Research Fellow ernannt
Für seine herausragenden wissenschaftlichen Errungenschaften auf dem Forschungsgebiet Ambient Assisted Living und theoretischen Arbeiten zur Wissensverarbeitung kombiniert mit besonderen Leistungen in der Projektakquisition sowie für den Ausbau des Bremen Ambient Assisted Living Labs (BAALL) wurde Dr. Serge Autexier zum DFKI Research Fellow ernannt. Dies ist die höchste Auszeichnung für Spitzenwissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die seit 1999 an 18 ausgewählte Personen vergeben wurde. --- Dr. Ser…
Bild: Wie verwundbar ist die Metropolregion Bremen Oldenburg in Zeiten des Klimawandels?Bild: Wie verwundbar ist die Metropolregion Bremen Oldenburg in Zeiten des Klimawandels?
Wie verwundbar ist die Metropolregion Bremen Oldenburg in Zeiten des Klimawandels?
Zehnteilige Filmreihe von ‚nordwest2050‘ macht Auswirkungen begreifbar Bremen, 28.07.2011 Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für den Tourismus oder unsere Gesundheit? Wie müssen Industrie und Handel auf die Klimaveränderungen reagieren? Was können Landwirte tun? Was kann man selbst tun? Das sind Fragen, die man stellen muss, um für die Folgen des …
DFKI auf der HANNOVER MESSE 2025
DFKI auf der HANNOVER MESSE 2025
… Entscheidungsfindung und Ressourcenoptimierung in allen Sektoren verbessert wird. Sustainable AI zielt darauf ab, robuste Methoden zur Quantifizierung und Gestaltung der vielschichtigen Auswirkungen von KI auf Nachhaltigkeit über ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen hinweg zu entwickeln. Durch die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von …
IoT-Kooperation von TÜV TRUST IT und DFKI
IoT-Kooperation von TÜV TRUST IT und DFKI
… Prüfergebnis nach dem Anforderungskatalog „Trusted IoT-Device“ wird optional ein Zertifikat ausgestellt. Das Prüf- und Gütesiegel besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren. Zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung wird der Untersuchungsgegenstand jedes Jahr erneut geprüft. „Zu den wesentlichen Vorteilen der Untersuchungsmöglichkeiten durch die geschlossene …
Bild: DFKI und Charamel schließen Kooperationsvertrag im Bereich Digitale AssistenzsystemeBild: DFKI und Charamel schließen Kooperationsvertrag im Bereich Digitale Assistenzsysteme
DFKI und Charamel schließen Kooperationsvertrag im Bereich Digitale Assistenzsysteme
Mit dem Launch der Avatar-Plattform VuppetMaster® arbeitet Charamel gemeinsam mit dem DFKI noch tiefgehender an neuen multimodalen Assistenzsystemen mit 3D Avataren. Das DFKI erhält Zugriff auf die neue Software-Plattform und den Support. --- Die Kölner Charamel GmbH und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken arbeiten bereits seit Längerem auf dem Gebiet der Forschung und Weiterentwicklung natürlicher Interaktion mit virtuellen Avataren sowie Digitaler Assistenten zusammen. Die bereits erfolgreiche Zu…
Sie lesen gerade: SUDPLAN - DFKI-Software visualisiert Auswirkungen des Klimawandels bis ins Jahr 2100