(openPR) Die Marktforschungsstudie Status quo Sprachtherapie – Situation und Trends der sprachtherapeutischen Berufsgruppen in 2012 gibt Einblicke in die brennenden Themen der Sprachtherapeuten und Logopäden. Themen sind Patienten und Störungsbilder, Marktstrukturen und Verordnungssituation, Akademisierung, ICF sowie evidenzbasierte Therapie.
Sie können sie Studie kostenfrei herunterladen unter: http://bit.ly/LHAAj1
lerniversum möchte mit den Ergebnissen einen Beitrag leisten über die Situation in der Sprachtherapie zu berichten. Inhaltlich sind die Ergebnisse besonders spannend, da ein großer Teil der Themen auf dem diesjährigen Jahreskongress des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl e.V.) in Nürnberg vor zwei Wochen diskutiert wurden.
In diversen Gesprächsrunden nahm das Thema Qualitätssicherung und -management einen großen Raum ein. Hier wurde vor allem das vom dbl eingeführten Praxissiegel diskutiert. Ein Großteil der StudienteilnehmerInnen setzt sich mit diesem Thema im Alltag intensiv auseinander. Es wird zum einen der Prozess hin zur Spezialisierung angesprochen, um die Qualität der Therapie zu sichern zu können. Viele selbständige KollegInnen sprechen außerdem von einer stetig steigenden Anforderung im Bereich Qualitätsmanagement und damit verbunden von steigemden administrativen Prozessen.
Im Mittelpunkt der Diskussionen unter KollegInnen auf dem Kongress standen aber auch die Verordnungssituation im Allgemeinen, das Abrechnungssystem der Krankenkassen sowie die gehäuften Zahlungsverweigerung dieser, aufgrund enthaltener Formfehler auf den Heilmittelverordnungen. Auch diese Themen werden durch lerniversum aufgegriffen. 74% der StudienteilnehmerInnen stufen die Verordnungssituation als den negativsten Trend seit Berufseinstieg überhaupt ein. Insbesondere die Prüfung der ausgestellten Heilmittelverordnungen auf Richtig- und Vollständigkeit werden als sehr zeitaufwendig beschreiben.
Auch die Einschätzung von Frau Huber, Landesvorsitzende aus Bayern deckt sich mit den Studienergebnissen. Laut ihrer Aussage bekommen nur 35 Prozent der Betroffenen in Bayern logopädische Behandlung verordnet. Vor allem Kinder seien hiervon betroffen. StudienteilnehmerInnen merken zudem an, dass auch ein Rückgang der Langzeitverordnungen bei Erwachsenen zu vermerken sei.











