(openPR) Lüdenscheid / Südwestfalen, 21. Juni 2012. Wirtschaftsförderer aus dem Münsterland sehen viele Entwicklungen und Projekte in Südwestfalen als beispielgebend an. Mehr als 20 Vertreter von Wirtschaftsförderungsgesellschaften, IHK und Handwerkskammer aus der Nachbarregion waren in dieser Woche im Werkzeugbau-Institut in Lüdenscheid zu Besuch, um sich über die aktuellen Entwicklungen in Südwestfalen zu informieren. Im Fokus des Interesses standen dabei die Projekte der Regionale 2013.
Das Wirtschafts-Gespräch fand auf Initiative der Regionale 2016, die im westlichen Münsterland durchgeführt wird, statt. Informieren, Erfahrungen sammeln und die eine oder andere gute Idee aus Südwestfalen mit zurück ins Münsterland nehmen – mit diesen Zielen waren die Wirtschaftsvertreter aus dem Münsterland nach Lüdenscheid gereist. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht, wie Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH, erläuterte: „Die Art und Weise, wie beispielsweise Wirtschaft und Hochschulen in Südwestfalen miteinander vernetzt sind und somit der Wissenstransfer unterstützt wird, ist beeindruckend. Wir sind im westlichen Münsterland auf einem sehr ähnlichen Weg. Viele Projekte, wie zum Beispiel die Arbeit der Technologiescouts, sind deshalb für uns ausgesprochen interessant.“
Die von Kleinschneider angesprochenen Technologiescouts sind Teil des Regionale-Projekts „Branchenkompetenzen Südwestfalen“: Seit mehr als zwei Jahren sind Andreas Becker und Hans-Joachim Hagebölling in der Region unterwegs, um Wirtschaft und Hochschulen stärker zusammenzubringen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise in seiner Produktion einen Arbeitsablauf optimieren möchte, helfen die Technologiescouts. Sie kennen die Experten der Hochschulen oder der anderen Forschungseinrichtungen, die bei der Lösung des Problems helfen können. Da es sich um ein gefördertes Regionale-Projekt handelt, ist der Rat der Technologiescouts für die Unternehmen und Hochschulen kostenlos. Das Projekt stieß bei dem Wirtschafts-Gespräch in Lüdenscheid auf so viel Interesse, dass jetzt auch im westlichen Münsterland mit einer ähnlichen Initiative geliebäugelt wird.
Weitere Regionale-Projekte wie die „Automotive Kompetenzregion“ oder das „Anwenderzentrum Formenbau“ - beides Ideen, die sich derzeit in der Umsetzungsphase befinden - standen ebenso im Blickpunkt der Gäste aus dem Münsterland. „Das Interesse zeigt, dass wir in Südwestfalen den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir arbeiten mit der Regionale 2013 täglich daran, unseren Wirtschaftsstandort noch besser zu machen und ihn für Herausforderungen wie zum Beispiel den Fachkräftemangel zu wappnen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist neben der Verbesserung der Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern sowie der landschaftlichen Entwicklung eines der großen Themenfelder der Südwestfalen-Regionale“, erklärte Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.
Einig waren sich alle Anwesenden, dass der Austausch zwischen den beiden Regionale-Gebieten künftig weiter vorangetrieben werden soll – und zwar nicht nur bei wirtschaftlichen Fragen. Bereits im April 2011 hatte es mit dem „Westfälischen Konvent“ in Soest eine gemeinsame Veranstaltung der Regionen Südwestfalen und Westliches Münsterland gegeben.












