(openPR) Umstieg auf Fahrrad oder öffentlichen Nahverkehr spart Geld und Nerven
7. August 2003
Anlässlich der aktuellen Diskussion um ein Fahrverbot bei Sommersmog erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Paziorek MdB:
Gesetzlich vorgeschriebene Fahrverbote bei Sommersmog machen keinen Sinn. Stattdessen muss zur Bekämpfung des Sommersmogs auf eine ganzheitliche Strategie gesetzt werden, die den Zielen und Prinzipien einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik gerecht wird. Hierbei stehen der Einsatz umweltfreundlicher Technologien und die Aufklärung der Bevölkerung im Mittelpunkt.
Durch die großen Anstrengungen der Automobilindustrie in den vergangenen Jahren im Bereich der Katalysatortechnik konnten große Erfolge erzielt werden. Auch die Industrie hat im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung den Ausstoß von Kohlendioxid deutlich verringern können. Dieser Weg muss fortgesetzt werden. Nicht Verbote bringen den Umweltschutz voran, sondern die Entwicklung und der Einsatz moderner, effizienter Technologien.
Gleichzeitig muss die Aufklärung der Bevölkerung verstärkt werden. Manchmal auf das Auto zu verzichten und auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen spart nicht nur Geld und Nerven, sondern ist oft auch viel angenehmer.
Die bisher ergriffenen gesetzlichen Maßnahmen zur Ozonreduzierung gilt es im Rahmen eines Monitoring zu überprüfen. Nur so kann deren Wirksamkeit tatsächlich festgestellt werden. Für Showveranstaltungen ist kein Platz.
Autor: Dr. Peter Paziorek














