(openPR) Am 17. Juni 2012 findet in Berlin zum ersten Mal eine Long- und Skateboard-Demonstration für Menschenrechte statt. Erwartet werden hunderte Skater, die unter dem Motto ‚Free Tibet‘ auf ihre Rollbretter steigen. „Mit FreeRide Berlin möchten wir die Leidenschaft für unseren Sport in den Dienst einer guten Sache stellen“, sagte Projektinitiator Tubbs Oparaugo. „Junge Menschen sind heutzutage alles andere als unpolitisch, sie nutzen aber neue Wege, um sich auszudrücken.“ Für Tibet setze man sich ein, weil sich die Menschenrechtslage dort innerhalb des letzten Jahres drastisch verschlechtert hat.
Die acht Kilometer lange Rundstrecke der Skater-Demo startet um 15 Uhr am Neptunbrunnen und führt am Brandenburger Tor vorbei. Anschließend wird es auf dem Alexanderplatz ein Konzert mit Berliner Bands und DJs geben. „Das Beispiel FreeRide Berlin zeigt, dass sich junge Menschen nach wie vor für die Rechte des tibetischen Volkes stark machen“, sagte das Vorstandsmitglied der Tibet Initiative Deutschland, Tsewang Norbu. Mit ihrem Engagement stehen die Skater in der Tradition der weltbekannten Tibetan Freedom Concerts der 90er Jahre. Damals haben populäre Musikgruppen wesentlich dazu beigetragen, das Engagement für Tibet in der Jugendkultur zu festigen.
FreeRide Berlin wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit anderen Initiativen auf gesellschaftliche und politische Missstände aufmerksam zu machen. Dies soll, laut Veranstalter Tubbs Oparaugo, nicht mit erhobenem Zeigefinger geschehen, sondern indem der öffentlichen Raum mit positiver Energie und Lebensfreude gefüllt wird. „Das Boarden ist Ausdruck von Freiheit und wird von uns als Symbol gegen unterdrückte Stimmen und Kulturen verstanden. Wir rechnen mit großer Unterstützung aus der Skater-Szene“ erklärte Oparaugo. Nächstes Jahr werden die ‚Boarders for Human Rights‘ wieder auf ihren Rollbrettern demonstrieren. Das Thema für den kommenden Protest wird auf Facebook und unter www.freeride-berlin.de abgestimmt.









