(openPR) Faires Online-Shopping leicht gemacht – aVOID-Browser als kleiner Schritt im Kampf gegen Kinderarbeit
München, den 12. Juni 2012 – Der Multi-Kanal-Spezialist Interone unterstützt mit einer neuen Browser-Erweiterung den Kampf gegen Kinderarbeit: Das neue aVOID-Browser-Plugin blendet bei Online-Suchanfragen automatisch alle Suchergebnisse von Marken aus, die mit Kinderarbeit in Verbindung stehen. Jeder Käufer kann dadurch selbst aktiv einen Beitrag zur Eindämmung von Kinderarbeit leisten, indem er mit diesem Tool ganz einfach zweifelhafte Produkte identifizieren und meiden kann. Das Plugin ist ab sofort für den Browser Google Chrome verfügbar. Versionen für Safari und Firefox werden demnächst erhältlich sein.
Weltweit arbeiten geschätzt 123 Millionen Kinder unter 15 Jahren unter ausbeuterischen Bedingungen – etwa 73 Millionen der Kinder sind sogar jünger als 10 Jahre. Viele davon produzieren Kleidung, die in westlichen Ländern verkauft wird. Da Mode mittlerweile zu den meist gekauften Gütern im Internet zählt, setzt die Idee genau hier an: Ziel ist es, jedem Online-Shopper die Chance zu geben, selbst gegen Kinderarbeit einzustehen. Das Ergebnis ist eine sehr einfache, intelligente Lösung: Das aVOID-Browser-Plugin gibt Nutzern jetzt die Chance, zweifelhafte Hersteller selbst zu identifizieren, verdächtige Produkte zu meiden und damit keinen Beitrag zur Kinderarbeit zu leisten.
Wie funktioniert das Plugin?
Sucht ein Käufer via Online-Shop nach Kleidung vergleicht die Google Chrome Erweiterung die Suchergebnisse mit einer hinterlegten Liste an Herstellern, gegen die ein eindeutiger Beweis, oder begründeter und nicht widerlegter Verdacht in puncto Kinderarbeit vorliegt. Der Nutzer erhält nur Suchtreffer von Herstellern, die in Sachen Kinderarbeit nicht negativ aufgefallen sind – die restlichen Produkte sind für ihn im Online-Shop nicht einsehbar. Die Liste wird vom Verein earthlink e.V. recherchiert und laufend aktualisiert. Der Verein, der die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ gestartet hat, kontaktiert regelmäßig als verdächtig geltende Unternehmen und fordert diese auf, zu den Anschuldigungen Stellung zu beziehen. So haben Hersteller jederzeit die Möglichkeit, sich von den Vorwürfen zu entlasten.
Bernhard Henselmann, der Vorsitzende des Vereines war sofort begeistert von der Idee: „Wir freuen uns sehr, dass das aVOID-Plugin jetzt verfügbar ist und sind begeistert, dass es nun für jeden Einzelnen auf so einfache Weise möglich ist, Kinderarbeit zu bekämpfen.“
Um den aVOID-Anwendern eine aussagekräftige Stimme zu verleihen und jedes nicht gekaufte Produkt von ausbeuterischen Unternehmen als Beitrag im Kampf gegen Kinderarbeit zu kommunizieren, wird die Zahl der gemiedenen Produkte über verschiedene Online-Kanäle publiziert Die eigene Kampagnenwebseite, das Plugin selbst und Facebook erfreuen sich seit dem Live-Gang des aVOID-Plugins eines enormen Zulaufes. Bis heute konnten durch die weltweite Nutzung des aVOID-Plugins mehr als eine Millionen verdächtige Produkte von Usern vermieden werden.
Das aVOID-Plugin für Google Chrome-User steht ab sofort unter http://www.avoidplugin.com/ zum Download zur Verfügung.
Weiterführende Informationen sind auf der Kampagnenwebsite unter http://www.avoidplugin.com/ und auf Facebook unter http://www.facebook.com/AvoidPlugin
abrufbar.





