(openPR) BERLIN. Zu den Einschätzungen des Ersatzkassenverbandes VdAK, die Pflegeversicherung werde in diesem Jahr ein Rekorddefizit von bis zu 500 Millionen Euro ausweisen, erklärt der pflegepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel BAHR:Und weiter steigt das Defizit der Pflegeversicherung! Waren es im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro, so werden es in diesem Jahr laut VdAK wohl 500 Millionen Euro werden. Diese Zahlen belegen eindeutig, dass es ohne eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung nicht mehr weitergehen kann. Ansonsten steht die Pflege in Deutschland vor dem Zusammenbruch! Zwar gibtes noch Rücklagen in Höhe von ca. fünf Milliarden Euro, doch die werden schnell aufgebraucht sein, wenn die Pflegeversicherung jedes Jahr ein neues Rekorddefizit einfährt. Zudem muss die demografische Entwicklung mit berücksichtigt werden. Im Jahr 2020 werden laut Berechnungen drei Millionen Menschen pflegebedürftig sein - bisher sind es fast zwei. Dem muss Rechnung getragen werden. Aus diesen Gründen wird klar: Das jetzige System ist nicht mehr haltbar. Nach der Sommerpause müssen wir die Zeit nutzen und die Reform der Pflege angehen. Kernpunkt einer Reform muss der Aufbau eines Kapitaldeckungsverfahrens sein.Frau Göring-Eckardt hat zwar recht, wenn sie sagt, die Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung sei ein politischer Fehler gewesen. Doch ihr Vorschlag, die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen zu legen, geht massiv zu Lasten der Pflege. Es ist schon lange eine Forderung der FDP, die Pflegeversicherung in die private Absicherung zu überführen. Das jetzige Umlageverfahren der Pflegeversicherung kann nicht die Lösung sein. Daher fordert die FDP eine kapitalgedeckte Säule für die private Eigenvorsorge.Holger SchlienkampTelefon [030] 227-52378 ![]()








