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„Hygiene hat höchste Priorität im Krankenhaus“

07.06.201211:42 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Zentralklinik Bad Berka engagiert sich vielfältig im Kampf gegen die Keime

Bad Berka, 07. Juni 2012. --- In den vergangenen Tagen war das Thema Krankenhaushygiene wieder einmal „in aller Munde“. Immer häufiger treten in medizinischen Einrichtungen Keime auf, die aufgrund ihrer zunehmenden Antibiotikaresistenz eine Gefährdung für die Patienten bedeuten. Doch was kann man dagegen tun?



In der zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Zentralklinik Bad Berka werden daher seit mehr als zehn Jahren umfangreiche Untersuchungen der Patienten auf hygienerelevante Keime durchgeführt. Um z.B. zu verhindern, dass Patienten Keime wie „Methicillin-resistente Staphylococcus aureus“ (MRSA) in die Klinik „einschleppen“, werden grundsätzlich alle operativen Patienten einem MRSA-Aufnahmescreening unterzogen, alle übrigen Patienten werden entsprechend der vom Robert-Koch Institut festgelegten Risikofaktoren gescreent. Mit einem Abstrichtupfer wird dabei eine Probe aus Nase und Rachenraum entnommen und im hauseigenen mikrobiologischen Labor untersucht. Somit ist gewährleistet, dass mögliche Keimbesiedlungen einzelner Patienten zeitnah nach der Aufnahme entdeckt werden.

Liegt eine Keimbesiedlung oder Infektion vor, so müssen die Betroffenen umgehend isoliert werden, um eine Ausbreitung der Keime zu verhindern. Dafür werden auf den Stationen im Bedarfsfall Zimmer gesperrt, die dann nur noch unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften betreten werden dürfen. In der Zentralklinik ist für diese Risikopatienten eine Leitlinie auf Grundlage der entsprechenden Empfehlung des Robert-Koch-Instituts ausgearbeitet worden, die strikte Anwendung findet. Patienten mit Infektionen werden in der Regel mit speziellen Antibiotika behandelt, gegen die die Keime noch keine Resistenzen entwickelt haben. Zudem erfolgt bei Patienten in Risikobereichen wie z. B auf den Intensivstationen, den IntermediateCare-Stationen oder den Querschnittschnittstationen ein wöchentliches Kontrollscreening.

„Die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung einer Ausbreitung der Problemkeime im Krankenhaus ist die konsequente Einhaltung der grundlegenden Hygieneregeln. Ganz im Vordergrund steht hierbei die korrekte und effektive Händehygiene, um die Übertragung von Patient zu Patient zu unterbinden. Dazu führen wir regelmäßig Hygieneschulungen und Fortbildungen in allen Bereichen der Klinik durch, um dies bei allen Mitarbeitern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen“, erläuterte Dr. Carsten Windmeier, Chefarzt der Abteilung für Labor- und Hygienemedizin, das Engagement der Zentralklinik. Erst vor wenigen Tagen hatte die Hygieneabteilung wieder im Rahmen der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ einen Aktionstag zur Händehygiene durchgeführt und Mitarbeiter, Patienten und Besucher über die richtige Händedesinfektion informiert. Regelmäßig wird der Verbrauch an Händedesinfektionsmitteln in allen medizinischen Bereichen kontrolliert, um aus den verbrauchten Mengen Rückschlüsse auf die Gründlichkeit der Händedesinfektionen zu schließen, denn nur eine ausreichende Menge an Händedesinfektionsmittel gewährleistet auch die notwendige Wirksamkeit.

Aber auch der wissenschaftliche und praktische Erfahrungsaustausch gehört für Chefarzt Dr. Windmeier und seine Mitarbeiter zur täglichen Arbeit. Regelmäßig nimmt er mit den Hygienefachkräften an den Sitzungen der Hygiene-Projektgruppe der RHÖN-KLINIKUM AG teil und erörtert mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Krankenhäusern aktuelle Hygienefragen. Die Zentralklinik nimmt auch aktiv am regionalen MRE-Netzwerk zur Bekämpfung von multiresistenten Keimen teil.

„Uns ist auch wichtig, dass wir unsere Maßnahmen selbst regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen und überlegen, wo wir Verbesserungen durchführen können, um die Sicherheit für unsere Patienten und Mitarbeiter noch weiter zu verbessern. Im Kampf gegen die Keime darf es keinen Stillstand geben. Es ist vielmehr eine kontinuierliche Weiterarbeit und Sensibilisierung für das Thema Krankenhaushygiene notwendig“, führte Dr. Windmeier abschließend aus.

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