(openPR) Bund läßt Mautpreller mit 1,5 Millionen Euro büßen
F.A.Z. BERLIN, 11. Oktober. Der Bund hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 2,12 Milliarden Euro Lastwagenmaut eingenommen. Der September erwies sich mit 256 Millionen Euro als bislang umsatzstärkster Monat. Das sagte Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Damit liegt die Bundesregierung bei den Mauteinnahmen im Plan. Für das gesamte Jahr hat Stolpe rund 3 Milliarden Euro anvisiert; es werden noch umsatzstarke Herbstmonate erwartet. Gegen Mautpreller wurden bislang Bußgelder in Höhe von 1,58 Millionen Euro verhängt. "Das Mautsystem entwickelt sich weiter positiv, unsere Kontrollen funktionieren, die schwarzen Schafe werden erkannt und kommen nicht ungeschoren davon", sagte Stolpe der Zeitung am Dienstag in Berlin. Seit dem Start des Mautsystems Anfang 2005 seien mehr als 12,3 Millionen Fahrzeuge kontrolliert worden, berichtete Stolpe. Die Mautprellerquote liege nach wie vor unter zwei Prozent. "Wir gehen nach wie vor hart gegen jene vor, die die Maut prellen. Da gibt es kein Vertun." Als höchstes Bußgeld verordnete das Bundesamt für Güterverkehr eine Zahlung von 3750 Euro gegen einen Spediteur, der die Maut mehrfach geprellt hatte. Das Kölner Amtsgericht hat in den ersten 25 Verfahren Anfang September die Bußgelder bestätigt.







