(openPR) Kreative Griechenlandhilfe
Während die griechische Schuldenkrise heimischen Reiseveranstaltern mit Buchungsrückständen von bis zu 40 Prozent erhebliches Kopfzerbrechen bereitet, freut sich Sommerakademie-Griechenland-Chef Wolfgang Löhnert über ungebrochenes Interesse seiner Klientel am Urlaub in Hellas. Der auch jüngst in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" eingeladene Wiener Rechtsanwalt ortet die Ursache dafür einerseits in den in der Sommerakademie auf der Insel Zakynthos angebotenen vielfältigen Aktivitäten und der Vertrautheit seiner rund sechzig Prozent Stammgäste mit Land und Leuten: "Wir sind in dem kleinen griechischen Dorf Vasilikos eine große Familie, in der sich im Lauf der Jahre viele Freundschaften gebildet haben. Das schafft Vertrauen und Solidarität. Die Gäste wissen, dass sie trotz der permanenten Negativ-Berichterstattung über Griechenland ein wunderbarer Sommer erwartet, wir uns gemeinsam mit unseren griechischen Freunden um sie kümmern und niemand eine Sorge haben muss, dass ihm in den schönsten Tagen des Jahres irgendein Unbill widerfährt." Die zahlreichen Kurse mit teils sehr prominenten internationalen Künstlern bieten Inhalte und Potenzialentfaltung, begleitet von Sonne, Strand und Meer.
Austria Experts Days
Und Inhalte sowie Potenzialentfaltung fordert der engagierte Touristiker auch für die seiner Ansicht nach bislang scheinbar wirkungslosen Maßnahmen zur Griechenlandhilfe. "Die Diskussionen über Sparpakete, Euro-Raus oder -Verbleib und politische Verantwortlichkeit drehen sich im Kreis und verursachen bei den betroffenen Menschen immer mehr Unsicherheit und Vertrauensverlust. Wenn Politiker erst nach Jahren der Krise von notwendigen Perspektiven und Konjunkturimpulsen für die Menschen in Griechenland sprechen, kommt dies reichlich spät. Die Politik gesteht damit ihre Überforderung mit den anstehenden Problemen ein und das sollte eine Aufforderung für die Zivilgesellschaft sein, stärker und kreativer denn je in bestehenden Freiräumen zu agieren." Was Wolfgang Löhnert damit meint, zeigt sich beispielsweise in den von ihm in Zusammenarbeit mit der Stadt Zakynthos am 26. und 27. Mai organisierten "Austrian Experts Days", wo vier österreichische Spitzenexperten zu für die Insel relevanten Themen wie Aufbau eines Tourismus-Colleges, Erlebniswelten, Architektur und erneuerbare Energiequellen Impulsreferate und Workshops abhalten werden. Sollte diese Veranstaltung ein Erfolg werden, hat Löhnert schon weitere Spezialisten aus den Bereichen Landwirtschaft und Marketing für seine Lieblingsinsel in petto. Wesentlich sei, dass ein Ideen gebender und Vertrauen bildender konstruktiver Dialog entstünde, aus dem sich dann konkrete Projekte und Perspektiven für eine nachhaltige Strukturverbesserung und bessere Zukunft ergeben können. Damit sei den Griechen mehr zu helfen, als mit teils obskuren Vorschlägen österreichischer Wirtschaftsfunktionäre, etwa einige unbewohnte griechische Inseln an die Türkei zu verkaufen. Damit aber der kreative sommerliche Gedankenaustausch auch eine kräftige musikalische Unterstützung erfährt, hat die Sommerakademie Griechenland gemeinsam mit Freunden aus Österreich und Griechenland die weltbekannte österreichische Rockband "OPUS" nach Zakynthos geholt, die am 28. Juli im großen Amphitheater der Stadt ihre großen Hits unter dem Sternenzelt spielen wird. Dabei wird auch die griechische Version von "Live is Life" des zakynthischen Sängers Pavlos Linardos uraufgeführt. So kann gelebte und kreative österreichisch-griechische Freundschaft aussehen.











