(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen zeigen sich im Morgenhandel stabil mit leichtem Aufwärtstrend. Damit schienen die Verluste der vergangenen Woche, als Nordseeöl (Brent) um gut 5 US-Dollar je Barrel nachgab und US-Leichtöl (WTI) um 2,6 Dollar pro Barrel. Die europäische Referenzsorte schielt aktuell in Richtung 108-Dollar-Grenze. Ihr amerikanisches Pendant strebt wieder die 92 Dollar an. Die Schwächung während der vergangenen sieben Tage ist auf den Willen der Saudis zu billigerem Öl, die noch längst nicht überstandene Euro-Krise und gesunkene Ölimporte Chinas im April. Alles Faktoren, die in Summe auf die Rohölnotierungen drücken. Dem gegenüber steht eine absolut sichere und derzeit üppige Versorgung. Der aktuelle Aufwärtstrend ist mehr charttechnischen Korrekturen geschuldet. Die fundamentale Lage bleibt unverändert. Die Verbraucher können also nach dem monatelangen Aufwärtstrend beim Öl zunächst einmal durchatmen.
Für die deutschen Heizölkunden dürfte diese Entwicklung trotz des teureren Öls Euros günstigere Heizölpreise bedeuten, die sich aktuell rund sechs Euro pro 100 Liter unter den Höchstwerten von Mitte März befinden. Aufgrund des stärkeren Euros, er seit Freitag um 1 US-Cent auf 1,275 US-Dollar zulegte, könnten die Preise sogar unter 88 Euro fallen (gerechnet für 100 Liter bei 3.000 Liter Gesamtabnahmemenge HEL).
Für alle Ölheizungskunden, die nach dem Winter ihre Bestände auffüllen wollen, ist der Kaufzeitpunkt sicher nicht der schlechteste. Selbst wenn vermutet wird, dass die Rohölnotierungen noch um einige Dollar sinken. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt: Es zahlt sich oft nicht aus, auf den vermeintlich niedrigsten Preis zu spekulieren. Dazu ist der globale Ölmarkt zu hohen Schwankungen und zu vielen verschiedenen Einflüssen unterworfen.
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