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Erster Impfstoff gegen Leishmaniose des Hundes

18.05.201212:34 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Zehn Wochen vor dem Urlaub im Süden impfen

Bad Oldesloe, 18. Mai 2012 – Harmlos und leise kommt sie daher und bringt eine für Hunde gefährliche Erkrankung mit: Die Sandmücke. Mit ihrem Stich überträgt sie Parasiten namens Leishmanien, die zunächst die Blutzellen infizieren und dann die Organe des Hundes angreifen. Die Symptome sind unter anderem Haarausfall (vor allem um die Augen), Haut-, Krallen- und Augenerkrankungen, Appetitlosigkeit, Lähmungen, Gewichtsverlust, Veränderungen des Blutbildes und Erkrankungen der inneren Organe. Im späten Stadium kann sich ein Nierenversagen entwickeln, das zum Tod führen kann. Kommt es zum Ausbruch der Erkrankung, ist Leishmaniose oft nicht heilbar, die Symptome können allenfalls medikamentös gelindert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass in Südwest-Europa über 2,5 Millionen Hunde mit der Krankheit infiziert sind. Doch nun gibt es gute Nachrichten für Tierfreunde, die mit Hund in den Süden in Urlaub fahren möchten. Nach 20 Jahren Forschung ist es Virbac Tierarzneimittel gelungen, den ersten Impfstoff zur Prophylaxe gegen Leishmaniose zu entwickeln.



Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac erklärt den Vorteil des Impfstoffes: „Gerade in den heißen Monaten von Juni bis September ist die Ansteckungsgefahr am größten. Bisher hatten Tierhalter nur die Möglichkeit, ihren Hund mit Repellentien, Mitteln, die von Insekten als abstoßend empfunden werden, in Form von Spot-Ons oder Halsbändern zu schützen. Hier wurde in Untersuchungen festgestellt, dass es bei diesem Schutz gegen den Überträger vereinzelt trotzdem zu einer Infektion kommen kann. Mit der Impfung ist jetzt ein völlig neuer Weg zum Schutz vor Leishmaniose beschritten worden, da die Wirkung direkt auf die Erreger und nicht nur auf den Überträger zielt.“

Für die Herstellung des Impfstoffes wurde ein komplett neues Verfahren entwickelt. Bei diesem Impfstoff werden keine Krankheitserreger zur Antikörperbildung verwendet, sondern lediglich Proteine, die eine zelluläre Immunantwort gegen den Parasiten erzeugen. Das heißt, der Impfstoff enthält keine Leishmanien und die Hunde kommen nicht mit Erregern in Kontakt. Der Impfstoff ist somit aufgrund seiner Zusammensetzung sehr gut verträglich. Selbst Tiere mit einem schlechten Immunsystem können durch die Impfung nicht erkranken.


Drei Impfungen im Abstand von je drei Wochen bieten zehn Wochen nach der ersten Injektion den vollen Schutz für den Hund. Jedes Jahr sollte eine Auffrischungsimpfung folgen. Hunde können ab einem Alter von sechs Monaten geimpft werden. Kranke Hunde dürfen nicht geimpft werden. Daher ist vor einer Impfung gegen Leishmaniose dringend abzuklären, ob das Tier bereits infiziert ist.

Trotz Impfung ist es sinnvoll, das Risiko für den Hund weiter zu minimieren und eine Prophylaxe gegen den Überträger durchzuführen. Ebenso sollten Hunde in der Dämmerung morgens und abends im Haus bleiben, da Sandmücken in dieser Zeit am aktivsten sind.

Auch wenn die Erkrankung nur in der Mittelmeer-Region vorkommt, sollten Tierhalter nicht dem Irrglauben verfallen, dass es Sandmücken am Meer gibt. Direkt am Ufer findet man sie eher selten. In allen übrigen Bereichen bis 1000m Höhe sind sie jedoch in ganz Spanien, Griechenland, der Türkei, Portugal, Südfrankreich, Italien, einschließlich Norditalien und auf den Balearen heimisch und können Leishmaniose übertragen.

Nach aktuellen Untersuchungen breitet sich die Erkrankung vom Mittelmeerraum in Richtung Norden aus und auch die Gebiete des ehemaligen Jugoslawien sind von der Leishmaniose betroffen. Vor der Urlaubsreise in diese Regionen wird Tierhaltern daher geraten, rechtzeitig ihren Tierarzt aufzusuchen und sich über Vorsorgemaßnahmen umfassend beraten zu lassen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter www.virbac.de

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