(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach den gestrigen Verlusten zeigen sich sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) leicht erholt. Brent kratzte kurzzeitig an den 110 US-Dollar für den Barrel. Günstiger war das Öl zuletzt Ende Januar. WTI hingegen schaffte mit deutlich weniger als 94 Dollar ein neues Jahrestief. Seither gewannen beide Notierungen hinzu und stabilisierten sich oberhalb von 111 bzw. 94 Dollar. Eine eindeutige Tendenz zeichnet sich nicht ab.
Unter Druck gerieten beide Referenzsorten sowohl durch fundamentale auch als finanztechnsiche Daten. Die Großwetterlage bei der Versorgung mit überreichem Angebot und stagnierender, wenn nicht abnehmender Nachfrage bleibt unverändert preisdrückend. Die Eurokrise mit ihrer Verschärfung durch das griechische Chaos lässt ebenfalls wenig Hoffnung für stabile und somit absatzsichere Zeiten. Da der Euro sich ebenfalls nach seinen gestrigen Verlusten, wenn auch weit unter der Wechselkursgrenze von 1,29 US-Dollar stabilisierte, wird sich für Heizölkunden in Deutschland gegenüber dem Wochenbeginn wenig ändern.
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