(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Das sah man selten: Innerhalb von nur drei Wochen stürzte Nordseeöl (Brent) um gut 10 US-Dollar je Barrel nach unten. Derzeit notiert es über 112 US-Dollar. Allein innerhalb der letzten 48 Handelsstunden verlor die für den hiesigen Markt relevante Ölsorte 4 Dollar. Ähnlich erging es, bezogen auf Donnerstag, ihrem Pendant US Leichtöl (WTI). Es rangiert nur noch knapp über 97 Dollar und markiert damit ein neues Jahrestief.
Ausschlaggebend für die jüngste Entwicklungen sind enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten und eine eingetrübte Konjunkturstimmung in Europa. Dadurch stürzten die Aktienkurse, in deren Gefolge der Euro unter die Wechselkursgrenze von 1,30 US-Dollar rutschte. Weitere Verluste sind möglich, da gestern sowohl in Griechenland als auch in Frankreich Skeptiker der Europäischen Sparpolitik gewannen. Anleger sehen das wohl als Zeichen für eine unsichere finanzielle Zukunft der Euro-Zone.
Diese Gemengelage bringt für Heizölkunden hierzulande Abschläge mit sich, die einen ähnlichen Umfang wie am Freitag haben dürften. Die 100-Liter-Partie dürfte bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern dann deutlich unter 91 Euro kosten.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
Der Beitrag findet sich hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=12012&title=Roh%F6l+nach+harten+Verlusten+stabil%2C+Heiz%F6l+wieder+g%FCnstiger
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