(openPR) In Deutschland leiden etwa 15 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen - das sind Schmerzen, die länger als sechs Monate dauern. Für die Betroffenen ist der Alltag oft eine Qual, die Lebensfreude dahin. Besonders belastend: Auch der Schlaf ist meistens gestört. Wegen ihrer Schmerzen wachen die Patienten nachts immer wieder auf. Am nächsten Morgen sind sie noch erschöpfter als vorher. Doch es geht auch anders, wie eine neue Studie zeigte: Mit der neuartigen Hybrid-Weichlagerungsmatratze (iSURO) verbessert sich nicht nur der Schlaf der Schmerzpatienten, sondern auch im Alltag werden sie mobiler.
Die Zahl der Medikamente konnte ebenfalls verringert werden. 90 Prozent der Schmerzpatienten schliefen dank der speziellen Matratze erholsamer, so das eindrucksvolle Ergebnis der neuen Untersuchung, die vom Klinkum Westfalen/ Betriebsteil Knappschaftskrankenhaus Dortmund durchgeführt wurde. Von diesen 90 Prozent schliefen 74 Prozent länger und 62 Prozent schneller ein. Ärztlicher Leiter der Studie war Dr. Thomas Hofmann, Leiter der Schmerzambulanz. Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, wie sich Matratzen auf lagerungsabhängige Schmerzen auswirken.
Durch den besseren Schlaf waren die Schmerzpatienten ausgeruhter: 84 Prozent gaben an, sich im Alltag nunmehr besser bewegen zu können. 56 Prozent konnten besser sitzen, 51 Prozent besser laufen, 44 Prozent besser stehen und 31 Prozent konnten sich besser bücken.
Besonders erfreulich: 92 Prozent der Patienten hatten deutlich weniger Schmerzen im Tagesdurchschnitt. Auch der Wert auf der Schmerzskala sank im Durchschnitt um 2,33 Punkte. Das bedeutet bei einer Skala von 0-10: Hatte jemand zuvor mittelstarke Schmerzen (Wert 5), lagen diese nun bei knapp über 2. Damit stieg die Lebensqualität enorm. Kein Wunder, dass 56 Prozent der Schmerzpatienten weniger Medikamente benötigten. 10 Prozent der Patienten konnten sogar die Dosis verringern. In die Untersuchung wurden 40 Patienten mit chronischen Wirbelsäulenerkrankungen einbezogen. Die Patienten litten zuvor auch beim Liegen und Schlafen unter Schmerzen. Weiteres Einschlusskriterium war, dass sich die Patienten selbst mitteilen und ihre Schmerzsymptomatik beschreiben konnten. Alle Teilnehmer befanden sich in ambulanter Betreuung durch ein Schmerzzentrum. Zu Beginn der Studie wurde jeder Proband genau untersucht und befragt: Es wurde der aktuelle Schmerzstatus anhand der Schmerzskala (von 0-10) ermittelt sowie die aktuellen Medikamente erfasst, die der Patient täglich nimmt. Die Probanden erhielten für vier Wochen eine iSURO nach Hause geliefert. Durch den speziellen Aufbau der iSURO mit einem besonderen Innenleben aus Kügelchen wird der Auflagedruck gleichmäßig verteilt und damit reduziert. Der Körper sinkt sanft in das Kugelbett ein, lagerungsabhängige Schmerzen verringern sich. Gleichzeitig bleibt die Körperwahrnehmung erhalten. Der Patient liegt warm und weich, ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit entsteht.
Die Matratze wird von der Firma iSURO vertrieben. Weitere Informationen erhalten Sie unter: 0800 67 33 46 36 oder 08024 60 818 210.
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Schmerzen messen mit der Schmerzskala
Schmerzen lassen sich nicht objektiv messen. Jeder empfindet Schmerzen anders. Damit der Arzt einschätzen kann, wie stark die Schmerzen sind und eine entsprechende Behandlung einleiten kann, gibt es die so genannte Schmerzskala. Dort kann man die Schmerzintensität auf einer Skala von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (stärkster Schmerz) angeben. Diese Schmerzskala erhält der Patient oft in Form eines zehn Zentimeter langen Schiebers, der einem normalen Lineal ähnelt. Dort kann der Patient mehrmals täglich einstellen, wie stark er seine Schmerzen empfindet und dies in ein Schmerztagebuch eintragen. Der Schmerz lässt sich aber auch ohne Schieber dokumentieren – in dem man die Stärke der Schmerzen einfach auf der Skala von 0 bis 10 einschätzt.








