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Wieso wird der Vater nichtehelicher Kinder noch heute diskriminiert?

04.05.201209:20 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Das Bundesjustizministerium hat am 28. März 2012 einen längst überfälligen Gesetzentwurf zum Sorgerecht der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach diesem Gesetzentwurf sollen auch Väter ihrer nichtehelichen Kinder das Recht auf elterliche Sorge ausüben können, obwohl sie nicht mit der Mutter ihres Kindes verheiratet sind. Doch Skeptiker zweifeln, zum einen, dass dieser Gesetzentwurf das Parlament so ohne weiteres passieren wird; zum anderen, weil statistisch betrachtet, Väter sich zunehmend ihrer Verantwortung nach einer Trennung (ob Ehe oder nicht) entziehen - so die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im DeutschenAnwaltVerein.
Das passt mit dem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums weiß Gott nicht zusammen! Geht es wirklich um die Rechtsposition des Vaters oder um die gemeinsame elterliche all(tägliche) und nächtliche Verantwortung von Mann und Frau im Interesse des Kindes? Zu den ersten deutschen Frauen, die erstmals ein gemeinsames Sorgerecht im Interesse nichtehelicher Kinder forderten, gehörten die ersten Juristinnen Deutschlands in der Weimarer Republik. Mit den ersten Juristinnen verbinden sich herausragende Persönlichkeiten, wie Marie Munk, Margarete Berent, Margarete Meseritz und Emmy Rebstein-Metzger. Obgleich die Bestrebungen im Reichstag und Reichsrat bis zur Machtergreifung Hitlers nicht erfolgreich waren, sind die Reformforderungen der ersten deutschen Juristinnen für das heutige Gesetzgebungsverfahren Leitbild und Funktion.

Oda Cordes
Frauen als Wegbereiter des Rechts: Die ersten deutschen Juristinnen und ihre Reformforderungen in der Weimarer Republik
Paperback, 120 Seiten, Diplomica Verlag, Hamburg 2012, 1. Aufl.
ISBN: 978-3-8366-9240-3
Preis: 29,50 €
Erhältlich in Internetshops (u.a. www.amazon.de) und im örtlichen Buchhandel

Über die Autorin: Juristin, Promovendin am Lehrgebiet Zivilrecht und Rechtsgeschichte der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Prof. St. Meder). Lehraufträge an Hochschulen, Veröffentlichungen im Jahrbuch für Antisemitismusforschung (Prof. W. Benz, TU Berlin) und in der Reihe Frauenrecht und Rechtsgeschichte (Böhlau); Forschungsaufenthalte in Deutschland und in den U.S.A.; Margaret Storrs Grierson Award, Sophia Smith College, Northampton, Mass., U.S.A.
Verlag, Ansprechpartner Herr Benschen T.: 040-655992-0 oder E-Mail.

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