(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im Frühhandel am Donnerstag beträgt die Differenz der Barrelpreise für amerikanisches Leichtöl (WTI) und Nordseeöl (Brent) nur noch 13 Dollar. Für ein WTI-Fass werden derzeit 105 Dollar gezahlt, für dieselbe Menge Brent aktuell 118 Dollar. Noch vor wenigen Wochen lag der Preisunterschied noch bei bis zu 21 Dollar. Ursächlich für diese Entwicklung sind – nach einer Serie negativer Daten aus den USA – zaghaft optimistische Einschätzungen bezüglich der amerikanischen Wirtschaft, gepaart mit einem US-Ölverbrauch, der höher als erwartet ausfiel. Dennoch sind die Preise beider Ölsorten im 24-Stunden-Vergleich insgesamt rückläufig, was in erster Linie durch die Rekordaufbauten in amerikanischen Öllägern begründet ist. Das amerikanische Energieministerium stellte gestern Werte dar, die so groß sind wie seit September 1990 nicht mehr. Trotzdem steht dem ein Abbau der Produkte gegenüber – ein Indiz für eine sich erholende Konjunktur und eine Erklärung dafür, warum sich WTI in Relation zu Brent verteuert.
Weil der Euro sich mühsam, aber beständig von seiner gestrigen Talfahrt erholt, sind hierzulande Abschläge bei den Heizölpreisen zu erwarten.
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