(openPR) Pressemitteilung
Internationales Jahr der Genossenschaften 2012, Trend zur Neugründung setzt sich fort
Engelsbach, 16. Apr. 2012 Die Vereinten Nationen haben 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen, um auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften aufmerksam zu machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vieler Länder zu betonen.
UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon begründet diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben:
"Cooperatives are a reminder to the international community that it is possible to pursue both economic viability and social responsibility”
Die Genossenschaften in Deutschland haben sich für das Internationale Jahr das Motto „Ein Gewinn für alle – Die Genossenschaften“ gegeben.
Das Motto passt zu allen genossenschaftlichen Sparten. Es drückt aus, dass die Genossenschaften nicht nur wirtschaftlich ein voller Erfolg sind, sondern auch die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht bereichern. Die Mitglieder werden gefördert und es wird für die Menschen in der Region Verantwortung übernommen. Zentrale Grundwerte – wie Regionalität, Partizipation, Gemeinschaft, Verantwortung und Vielfalt – werden in der Kampagne stets als wichtige Merkmale der Genossenschaften betont.
„Das ist auch Ausdruck einer neuen Gründungswelle von Genossenschaftsgründungen“, meint Dipl.-Ing. Olaf Haubold, Unternehmensberater und Inhaber der Olaf Haubold Consulting Financial Engineering, ein Unternehmen, dass auf Genossenschaftsgründungen spezialisiert ist. „Die Gründungswelle umfasst alle Bereiche der Wirtschaft. Ausgelöst durch die Verunsicherung aus der Finanz- und Wirtschaftskrise nutzen viele die Vorteile, die ihnen die genossenschaftliche Gesellschaftsform bietet. Selbstbestimmung – Selbstverwaltung – Selbstkontrolle durch einen gesetzlichen genossenschaftlichen Prüfungsverband – frei von staatlichen Regulierungen. Dieses Instrument nutzen auch verstärkt Gründer die sich mit alternativen Energiekonzepten unabhängig von der Allmacht der Energiekonzerne machen wollen. Und sie setzen das erfolgreich um“, so Haubold.








