(openPR) In zentraler Lage entstehen auf dem ehemaligen Spieß-Hecker-Gelände rund 330 freifinanzierte 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen sowie eine Kita. Nach der offiziellen Grundsteinlegung im Juli 2010 mit Oberbürgermeister Jürgen Roters, luden die Genossenschaften nun zum Richtfest des innovativen Neubauvorhabens ein. ”Die ersten Wohnungen sind planmäßig Anfang Januar 2012 bezugsfertig und unmittelbar mit dem Richtfest startet die Vermietung auf dem freien Wohnungsmarkt für werdende Mitglieder”, erklärte Martin Frysch, Geschäftsführender Vorstand der GWG Köln-Sülz eG.
Bauherr ist ein Joint Venture der Kölner Wohnungsbaugenossenschaften GWG Köln-Sülz eG, WBG »Mieterschutz« eG, Wohnungsgenossenschaft Köln-Süd eG und der Wohn- und Heimbau eG; das Investitionsvolumen beträgt 80 Millionen Euro. Mit dieser Form der Zusammenarbeit liegen die beteiligten Wohnungsbaugenossenschaften ganz im aktuellen Trend des Städtebaus, der sich an harmonischen Stadträumen und nicht so sehr an Einzelbauten orientiert. Mit den Architekten Mronz+SchAEfer Köln und Planquadrat Elfers Geskes Krämer - Darmstadt wurde für den circa 31.000 Quadratmeter großen Stadtraum ein attraktives generationenübergreifendes Wohnkonzept entwickelt, das die Bedürfnisse junger Familien ebenso berücksichtigt wie jene älterer Menschen und von Singles. ”Das ist seit mehr als 50 Jahren das größte genossenschaftliche Gemeinschaftsprojekt des Mietwohnungsbaus in Köln”, erklärt Bernhard Bücheler, Geschäftsführender Vorstand der Wohnungs- und Baugenossenschaft »Mieterschutz« eG.
Unter den 350 geladenen Gästen aus der Wohnungswirtschaft waren neben dem Bürgermeister der Stadt, Hans-Werner Bartsch, auch der Verbandsdirektor des VdW Rheinland-Westfalen, Alexander Rychter. In einer feierlichen Ansprache mit Grüßen von über 450 Wohnungsunternehmen aus ganz NRW, betonte er die Wichtigkeit des Kölner Neubauprojektes angesichts des Rückgangs der Neubauquote: ”Es ist eine Tatsache, dass in unserem Land inzwischen viel zu wenig neue und bezahlbare Wohnungen gebaut werden. 2009 haben wir mit der niedrigsten Neubauquote seit dem Krieg einen bedauerlichen Minusrekord erreicht”, betonte Rychter. Umso mehr lobte der Verbandsdirektor das Bauprojekt im Kölner Süden und sieht darin die Erfüllung eines genossenschaftlichen Förderauftrages mit einer dauerhaften Verantwortung für das Wohnen ihrer Mitglieder: ”Für die Wohnungsgenossenschaften ist die Wohnung eben nicht nur ein beliebtes Wirtschaftsgut oder bloßes Kapitalmarkt Asset, sondern immer auch ein soziales Gut, das es für die kommenden Mitgliedergenerationen zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt.”
Martin Frysch begrüßte auch den Vorstandvorsitzenden der Arbeitgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen und Generalsekretär der DESWOS, Georg Potschka: ”Die DESWOS ist eine Entwicklungshilfegesellschaft der deutschen Wohnungswirtschaft und setzt u.a. aktuell in Tansania ein beispielhaftes genossenschaftliches Wohnprojekt für alleinerzeihende Mütter um. 2012 ist von der UN als internationales Jahr der Genossenschaften ausgerufen worden und unter dem Motto ‘build a better world’ stehen auch die VORGEBIRGSGÄRTEN mit Bezugfertigkeit im gleichen Jahr.”
Wohnen in den Vorgebirgsgärten ist gelebte Urbanität in grüner Wohnlage am Vorgebirgspark. Die Struktur des hochmodernen Neubauviertels fördert mit verschiedenen Quartiersplätzen und Innenhöfen die sozialen Kontakte und nachbarschaftlichen Beziehungen seiner Bewohner im Sinne genossenschaftlichen Wohnens. Bemerkenswert ist neben der anspruchsvollen Landschaftsarchitektur, die eingeplante Verkehrsberuhigung innerhalb der gesamten Wohnanlage. Dies ermöglicht das entspannte und sichere generationsübergreifende Wohnen mitten in der Stadt. Der angrenzende Grüngürtel und das modernisierte Zollstockbad garantieren einen hohen Freizeitwert für die Mieter.
Die Vorgebirgsgärten bieten variantenreiche Wohnmöglichkeiten zwischen 50 und 140 Quadratmetern Wohnfläche mit Dachterrassen und Maisonette-Wohnungen über mehrere Etagen, Gartenwohnungen und eleganten Haus-in-Haus-Varianten. Nahezu alle Wohnungen sind barrierefrei erschlossen. Die Besichtigung einer Musterwohnung gibt Einblicke in den möglichen Wohnkomfort künftiger Mieter. Damit die Energiekosten sich nicht zur zweiten Miete entwickeln, werden die Genossenschaftshäuser mit einem hohen Energieeffizienzstandard (Effizienzhaus 70) gebaut. Geheizt wird mit klimaschonender Fernwärme und die Gebäude werden mit einer zentralen Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet.
Einzigartig ist bislang auch die Müllentsorgung des gesamten Wohngebietes. Hier wurde durch das Büro Club L94 - Landschaftsarchitekten, der Einbau von getrennten Unterflurbehältnissen für die verschiedenen Abfallsorten geplant. In Köln ist dies das erste Neubauvorhaben unter Berücksichtigung dieser modernen und ästhetischen Technologie für eine saubere Umwelt.










