(openPR) Noch vor 15 Jahren trennte die innerdeutsche Grenze über 44 km die Hansestadt Lübeck von Ihren Nachbargemeinden in Mecklenburg - Vorpommern.
Der Grenzübergang Lübeck – Schlutup war der nördlichste Übergang der ehemaligen DDR und die Transitverkehrsstrecke nach Skandinavien. Damals war der Priwall noch eine Insel und der Strand nicht endlos weit. Dies alles änderte sich mit einer voreiligen Presseinformation am 09. November 1989.
Die Grenzen der DDR waren offen, die Straßen füllten sich mit jubelnden Menschen und der Weg zur Wiedervereinigung wurde geebnet. Am 03. Oktober 1990 wurde die DDR mit der Bundesrepublik Deutschland vereinigt. Dies ist bereits 15 Jahre her. Für die Jüngsten unter uns ist dies in der Erinnerung gar nicht mehr vorhanden und auch bei einigen Älteren werden die Erinnerungen an diesen Freudentag schon wieder schwächer. "Um an dieses erfreuliche und einmalige Ereignis zu erinnern, wollten wir unbedingt etwas unternehmen", so Renate Josupeit, vom Frisiersalon Josupeit in der Travemünder Allee. Zusammen mit der Friedhofsgärtnerei Koldt & Happach – dem Inhaber Peter Happach und dem Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf – Geschäftsführer Andreas Wolf wurde dieser Wunsch umgesetzt. Die drei Nachbar-Firmen aus der Travemünder Allee spendeten zum Tag der Deutschen Einheit einen Gedenkstein. Die aus Granit gefertigte Stele, die in sich gedreht die Windungen der Deutschen Geschichte symbolisiert, enthält die Inschrift "Wir sind ein Volk – 03. Okt. 1990" und steht an dem neu geöffneten Übergang in Lübeck - Brandenbaum in Richtung Herrenburg. Und nach 15 Jahren soll der Stein mit seiner bedeutsamen Inschrift auch mal wieder aufpoliert werden, findet die Spendergemeinschaft und spendiert zum 15.
Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung dem Gedenken eine Grundreinigung.
Schließlich sollen alle lesen können was auf der Stele steht :" Wir sind ein Volk ".













