(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Die Begegnung mit dem heutigen Tier des Tages führt die Moderatorin direkt zu einem interessanten, politischen Thema Argentiniens.
Puuuuh, was ist der Hund müde. Eine halbe Stunde sitze ich nun neben ihm und er rührt sich nicht, kein bisschen. Der Kopf ist an der Wand abgelegt und keiner stört ihn bei seinem Nickerchen. Und das Nickerchen dauert lange. Der Hund liegt direkt vor der Eingangstür einer Tankstelle. Doch die Tür bleibt zu. Keiner, der vorbei kommt, um Benzin zu bezahlen. Ist schon seltsam, in einer Zeit, wo alle mit dem Auto fahren und in einem Land, in dem die Distanzen so unendlich groß sind. Der Grund für das Nickerchen liegt an etwas, das wir in Deutschland eher selten bis nie erleben, schließlich ist unsere Infrastruktur gut ausgebaut und es geht eigentlich eher darum, ob man nun zu dem oder dem Preis tanken möchte. Hier im Süden Argentiniens sieht die Sache ganz anders aus: Die Tankstellen werden erst gar nicht beliefert und können so auch kein Benzin anbieten. Neben den Tankstellen, die nichts bieten können, weil sie nicht beliefert werden, gibt es auch einige, die komplett geschlossen sind. Ich vermute, dass es mit der Landflucht zusammenhängt. Ja, wie immer im Leben hat alles zwei Seiten: Was für die Autofahrer ärgerlich ist, ist für den schläfrigen Vierbeiner großes Hundeglück.











