(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Was gestern an den Rohstoffbörsen abging, verdiente zu Recht den Namen Rallye. Binnen weniger Stunden legten Nordseeöl (Brent) um 2,50 US-Dollar je Barrel auf 125 Dollar und US-Leichtöl (WTI) um 2 Dollar auf 105 Dollar zu. Beide werden nun wieder auf dem Niveau gehandelt wie schon seit Ende Februar. Der Seitwärtstrend scheint nach den Verlusten der letzten Woche wieder intakt. Das deutet sich auch im Morgenhandel an. Während man bei Brent Lieferprobleme in der Nordsee als Grund für die Steigerungen heranziehen kann, gibt es in den USA nur ein recht randständiges Thema, und zwar den Einkaufsindex der Manager. Der fiel besser aus als erwartet, während andere Konjunkturindikatoren keineswegs glänzten. Den auf Preissteigerungen setzenden Anlegern kam das entgegen. Aufgrund dieser Entwicklung müssen Heizöl-Kunden in Deutschland mit deutlichen Preissteigerungen rechnen, die mit Sicherheit die gesamten Abschläge der letzten Woche egalisieren werden.
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