(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Preiskurven für Nordseeöl (Brent) und amerikanisches Leichtöl (WTI) die Bezeichnung „Kurve“ am Morgen – und eigentlich schon die gesamte Woche über – eher nicht verdienten, fielen die Kurse seit dem späten Vormittag deutlich ab. Brent, heute gestartet bei mit einem Barrelpreis von 125 Dollar, rutschte auf 123,60 Dollar ab. Ein Barrel WTI ist nach Gewinnmitnahmen ebenfalls mehr als einen Dollar preiswerter zu haben, nämlich für 105,50 Dollar. Hauptgrund dürften die Inhalte der wöchentlichen Bestandsmeldungen des US-Energieministeriums DoE sein. Nachdem das American Petroleum Institute (API) in Vorleistung gegangen war und die Zunahme des US-Ölbestands höher als zunächst erwartet mit 3,6 Prozent einschätzte, wird angenommen, dass das DoE mit ähnlichen Angaben aufwartet. Hinzu kommt, dass sich der DAX unterhalb der Vortageswerte und der Dow Jones sich allenfalls seitwärts bewegen und die Indizes keinen Anlass für eine Aufwärtsbewegung der Rohölnotierungen liefern. Medienberichten zufolge wird überdies die Diskussion um die Freigabe strategischer Ölreserven in Großbritannien, vor allem aber Frankreich, nun doch konkreter. Das Thema Iran wird zwar oft bemüht, entwickelt aber angesichts des ohnehin hohen Preisniveaus auf diesen keine treibende Kraft – nicht einmal dann, wenn statt des beschriebenen „Konflikts“ derzeit immer öfter deutlichere Worte wie „Kriegsrasseln“ Eingang in die Berichterstattung aus Nahost finden und sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière jüngst besorgt über die latente Kriegsgefahr äußerte.
Der Durchschnittspreis für leichtes Heizöl, bezogen auf eine 3000-Liter-Anlieferung, hat infolgedessen ein wenig nachgegeben. Inklusive Mehrwertsteuer kosten 100 Liter heute 92,92 Euro und damit 26 Cent weniger als am Vortag.
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