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60 Oberstufenschüler diskutierten mit Friedrich P. Kötter

60 Schülerinnen und Schüler waren zu Gast bei der KÖTTER Unternehmensgruppe.
60 Schülerinnen und Schüler waren zu Gast bei der KÖTTER Unternehmensgruppe.

(openPR) Essen/Duisburg/Dinslaken. Konjunkturlage und Karrierechancen, Technikeinsatz und Trainee-Programm, Brandschutz und Bargeldversorgung: Für rd. 60 Oberstufenschüler aus Essen, Duisburg und Dinslaken stand gestern Nachmittag ein Besuch der Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services auf dem Stundenplan. Im Rahmen der Veranstaltung informierten sie sich u. a. über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten, warfen einen Blick hinter die Kulissen der Notruf- und Serviceleitstelle und erörterten mit Geschäftsführer Friedrich P. Kötter aktuelle Wirtschaftsthemen.



So nutzten die Schüler des Gymnasiums Essen-Überruhr, der Theodor-König-Gesamtschule aus Duisburg sowie des Berufskollegs Dinslaken speziell bei der Diskussion mit dem Unternehmenslenker die Gunst der Stunde: Wie ist die wirtschaftliche Lage angesichts der Konjunkturabschwächung? Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich? Und wie steht das Familienunternehmen z. B. zum viel diskutierten Thema „Equal Pay“ in der Zeitarbeit?

In der Diskussionsrunde und bei der Ausbildungsbörse erfuhren die Schüler, dass die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe vielfältige Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten für Berufseinsteiger bereithält. So beschäftigt das Familienunternehmen neben den rd. 100 Auszubildenden auch drei Trainees. Für das im Sommer startende Ausbildungsjahr bietet KÖTTER Services bundesweit ca. 50 neue Ausbildungsplätze, davon rd. ein Dutzend in Dortmund, Duisburg und Essen. Ausgebildet wird zum/-r Büro¬kaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, Personaldienstleistungskaufmann/-frau, IT-Systemelektroniker/-in, Gebäudereiniger/-in sowie zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

Zudem sollen 2012 in den Sparten Security (Sicherheitsdienste und -technik, Geld- & Wertdienste), Cleaning (Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung etc.) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) insgesamt 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Damit will die Dienstleistungsgruppe, die zu den Top 15 der Facility-Management (FM)-Branche zählt sowie mit der Sparte Security das zweitgrößte Sicherheitsunternehmen in Deutschland und der größte familiengeführte Sicherheitsdienstleister ist, an den Wachstumskurs des vergangenen Jahres anknüpfen.

Dabei wurde den Jugendlichen klar, dass der Wachstumskurs in erheblichem Maße auch durch äußere Faktoren bestimmt wird. Dies betrifft aktuell z. B. das Thema „Equal Pay“, also die mögliche gleiche Entlohnung von Zeitarbeitskräften und Stammbelegschaft. „Dabei steht die Zeitarbeitsbranche vor einer wichtigen Weichenstellung“, hob Friedrich P. Kötter deutlich hervor. So sollen dem Gesetzgeber im laufenden Jahr durch den Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (IGZ) Vorschläge zum „Equal Pay“ vorgestellt werden.

Entscheidend aus Sicht von Friedrich P. Kötter ist dabei: „Selbstverständlich sind die seriösen Personaldienstleister wie KÖTTER Personal Service an einer Weiterentwicklung von Tarifverträgen und Rahmenbedingungen interessiert. Dies beinhaltet somit ausdrücklich auch eine tragfähige und flexible Lösung zum Equal Pay, die den Erfordernissen und der wichtigen Rolle der Zeitarbeit gerecht wird.“ Dazu gehöre insbesondere, dass die Zeitarbeit als eigenständige Branche weiter die Freiheit besitzen müsse, Tarifverhandlungen zu führen und es demzufolge durch Equal Pay nicht zu einer undifferenzierten Gleichstellung kommen dürfe. „Nur so kann die dynamische Funktion der Zeitarbeit für Wirtschaft und Arbeitsmarkt auch zukünftig erhalten bleiben“, betonte Friedrich P. Kötter. Mögliche gangbare Wege seien z. B. branchenspezifische Zuschläge oder Stufenregelungen zur schrittweisen Lohnangleichung, welche die wirtschaftlichen Gegebenheiten der einzelnen Branchen und somit auch die Realisierbarkeit von Lohn- und damit verbundenen Preissteigerungen bei den Auftraggebern berücksichtigten.

Wichtig für eine zielgerichtete Diskussion zum Thema Zeitarbeit sei darüber hinaus, mit Blick auf die Entlohnung nicht allein die Einstiegslöhne für einfachste Qualifikationen zu betrachten, sondern auch die Bezahlung für Fachkräfte, die bereits heute deutlich darüber hinaus gehe.

Neben der Diskussion mit dem Geschäftsführer standen Praxisstationen im Fokus. Dabei erhielten die Schüler u. a. wichtiges Know-how in Sachen Brandschutz sowie zur wichtigen Rolle der Geld- & Wertdienstleister für die Bargeldversorgung in Deutschland und konnten zudem einen Blick hinter die Kulissen der rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) werfen, von denen KÖTTER neben Essen bundesweit sechs weitere betreibt. Über das hochmoderne Sicherheitsnetzwerk KÖTTER Net sind sie miteinander verbunden. Das Back Up System gewährleistet ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit.

Die NSL koordinieren sowohl Gefahrenmeldungen als auch Meldungen aus dem Gebäudemanagement. Monatlich gehen allein in der NSL Essen ca. 1,7 Millionen Meldungen ein, die aus ganz Europa kommen. Rd. 95% werden automatisiert durch das moderne Leitstellenmanagementsystem bearbeitet. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter, die im Schichtsystem im Einsatz sind, betreuen damit immer noch ca. 85.000 Meldungen monatlich.

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