(openPR) Neuseeländische Behörden geben zukünftigen Auswanderern handfeste Ratschläge in zwei Seminaren – in Frankfurt am 4. Oktober und in Düsseldorf am 6. Oktober.
Während die wirtschaftliche und politische Lage in Deutschland für Unternehmer und Arbeitgeber viel Ungewissheit hervorruft, beschäftigen sich immer mehr Deutsche mit dem Gedanken auszuwandern. Traumziel ist dabei oft Neuseeland mit dessen Stabilität, robustem Wirtschaftswachstum und landschaftlichen Schönheiten.
Mit der Konkunktur auf Hochtouren, minimaler Arbeitslosigkeit und Mangel an Fachkräften sind neuseeländische Behörden nun damit beschäftigt, Fachkräften, Unternehmern und Businessinvestoren das Einwandern zu erleichtern wobei erstmals Deutschland angepeilt wird.
Aus diesem Grund finden nun zwei Informationsseminare als erstmalige deutsche Initiative der neuseeländischen Einwanderungsbehörde (New Zealand Immigration Service) statt, in Zusammenarbeit mit einer regionalen Wirtschaftsförderungsorganisation (Priority One).
„Nachdem wir immer mehr Anfragen aus Deutschland bekommen, schien es angemessen Seminare vor Ort zu halten. So können sich Seminarbesucher über alle Aspekte der Auswanderung oder übers Leben in Neuseeland abseits von Tourismusprospekten informieren. Wir können bei Bedarf sogar konkrete Geschäftsmöglichkeiten unterbreiten und stehen mit aktuellen neuseeländischen Stellenangeboten für Fachkräfte zur Seite sowie mit allgemeiner Information und Einwanderungsunterstützung,“ erklärt Bill Murphy von Priority One.
In den letzten Jahren verlegen immer mehr Deutsche ihren Wohnsitz nach Neuseeland, darunter auch Bernd und Michaela Mück. Sie kehrten Deutschland vor 7 Jahren den Rücken weil sie trotz ihres gutgehenden Kuriergeschäftes am Rande des Schwarzwaldes langsam aber sicher an die Wand gedrückt wurden. „Wir konnten die vielen Steuern und Auflagen einfach nicht mehr verkrafteten und waren permanent unter grossem Druck,“ so Frau Mück die mit ihrem Mann einen Ausweg aus der Tretmühle suchte und ihn in Neuseeland auch fanden.
Sie geniessen nun eine neue unbürokratische Lebensweise die mit Deutschland kaum vergleichbar ist. „Es ist hier viel, viel einfacher ein Geschäft aufzumachen und zu führen. Man kann alle Ideen verwirklichen ohne mit grossen Auflagen konfrontiert zu werden,“ sagt Frau Mück die resümierend hinzufügt, „Im Endeffekt haben wir nun einen Lebensstandard der um sehr vieles besser ist ... wir sind in jeder Beziehung einfach viel besser dran.“
Aber auch zeitlich beschränkte Ausreisser haben es durch das unlängst ins Leben gerufenen „Working Holiday Scheme“ leichter. Demnach können 18 – 30jährige um eine einjährige Arbeitserlaubnis ansuchen was bereits von über 400 deutschen Antragstellern monatlich in Anspruch genommen wird.
Interessenten können sich für die Seminare kostenlos anmelden über die Webseite der neuseeländischen Einwanderungsbehörde www.immigration.govt.nz/migrant/ oder Priority One www.movetonewzealand.co.nz
BACKGROUND DATEN UND ZUSÄTZLICHE INFORMATION:
Die Anzahl der Einwanderer aus Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. 2003/2004 waren es 223 während sich das Jahr darauf bereits 443 Deutsche nach Neuseeland auswanderten.
Die neuseeländische Wirtschaftsförderungsbehörde (New Zealand Trade and Enterprise) vergleicht die Konkurrenzfähigkeit von 20 Ländern aus dem IMD World Competitive Yearbook 2005:
• Im Vergleich zum Bruttoinlandsproduktes hat Neuseeland den höchsten Budgetüberschuss und Deutschland das drittgrösste Defizit
• Neuseeland hat die dritthöchste Wachstumsrate an Arbeitskräften - Deutschland ist dabei an vorletzter Stelle.
• Neuseeland hat die drittniedrigste Arbeitslosenrate während Deutschland eine der höchsten hat und an sechster Stelle ist.
New Zealand Immigration Service
(Neusseeländische Einwanderungsbehörde)
Andrew Lockhart
Regional Director
New Zealand House
80 Haymarket, London
Tel +44 207 208 1151















