(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen erlebten im Februar eine dramatische Preissteigerung. Daran waren vor allem die steigende Rohölpreise schuld. Gegenüber dem Monatsbeginn legte Nordseeöl (Brent) rund 12 US-Dollar je Barrel zu und stieg auf 123 Dollar zum Monatsende. Davor lag ein 10-Monats-Hoch von 125 Dollar. Beim für den hierzulande weniger relevanten US-Leichtöl (WTI) lag die Teuerung bei 11 Dollar je Barrel. Er kletterte auf gut 110 Dollar. Die Teuerung begründeten Analysten mit Risikoaufschlägen aufgrund des Iran-Konfliktes. Ein ebenfalls steigender Euro verhinderte noch drastischere Aufschläge bei den Produkten hierzulande.
Heizöl wieder deutlich teurer
Im Durchschnitt des Monats Februar waren für die 3.000-Liter-Partie 2.826,03 Euro, das waren 174,16 Euro oder 6,6 Prozent mehr als im Januar. Damit war Heizöl nur wenig günstiger als zum Allzeithoch im Sommer 2008. Ein Preisunterschied zu Heizöl schwefelarm ist, wie seit gut einem Jahr, nicht mehr festzustellen.
Erdgas stabil
Erdgas blieb wie schon im Vormonat stabil. Bei einem Verbrauch von 33.540 Kilowattstunden kostete Erdgas 2.262,63 Euro gegenüber 2.260,60 Euro im Vormonat, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer. Die Preise beziehen sich auf eine Gasmenge von 33.540 kWh, die einem Energieäquivalent von 3.000 Litern HEL, bezogen auf den Brennwert, entspricht. Sie enthalten den Arbeits- und Grundpreis. Falls der Grundpreis nach Leistung berechnet wird, wurde eine Leistung von 13 kW angenommen.
Flüssiggas 10,2 Prozent teurer
Beim Flüssiggas gab es wie schon im Vormonat eine exorbitante Teuerung. Es kostet nunmehr 3.112,08 Euro und damit 10,2 Prozent mehr als im Januar, als 2.823,79 Euro fällig wurden. Die Gründe hierfür sind wie schon zu Jahresbeginn die gestiegene Erzeugerpreise und ein stärkerer US-Dollar – die internationale Handelswährung für Flüssiggas. Der Preis bezieht sich auf eine zu 3.000 Litern Heizöl EL energieäquivalente Menge von 4.603 Litern.
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