(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen verharrten ab Mitte des Monats in einem stabilen Seitwärtstrend. Gegenüber dem Jahresbeginn legte Nordseeöl (Brent) rund 4 US-Dollar je Barrel zu und stieg auf 112 Dollar zum Monatsende. Bei US-Leichtöl (WTI) erfolgte bis Mitte des Monats eine andere Entwicklung. Es verlor gut 4 Dollar je Barrel und notierte zum 31. Januar um den Wert von 98 Dollar. Für die geringen Ausschläge und den Seitwärtstrend waren vor allem sich ausgleichende Nachrichten verantwortlich. Preissenkend wirkten die Nachfrageprognosen von IEA und OPEC sowie die eher verhaltenen Konjunkturaussichten in weiten Teilen Europas und Nordamerikas, preistreibend hingegen die Kriegsstimmung rund um die Straße von Hormus und der Boykott iranischen Öls durch die EU.
Heizöl wieder teurer
Die Euro-Schwäche, die erst Ende Januar langsam nachließ, verteuerte die Heizöl-Notierungen hierzulande. Im Durchschnitt des Monats Januar waren für die 3.000-Liter-Partie 2.651,87 Euro zu bezahlen, das waren 74,37 Euro oder 2,8 Prozent mehr als im Dezember. Ein Preisunterschied zu Heizöl schwefelarm ist wie in den Vormonaten nicht mehr festzustellen. Inzwischen entsprechen 84 Prozent allen verkauften Heizöls dieser Qualität. Der Handel belebte sich erst zum Monatsende mit dem Einbruch arktischer Temperaturen in ganz Deutschland.
Erdgas stabil
Erdgas blieb nach den Steigerungen der Vormonate weitgehend stabil und verteuerte sich nur minimal. Bei einem Verbrauch von 33.540 Kilowattstunden kostete Erdgas 2.260,60 Euro gegenüber 2.252,55 Euro im Vormonat, inkl. Grundpreis und Mehrwertsteuer. Das entspricht 0,35 Prozent. Die Preise beziehen sich auf eine Gasmenge von 33.540 kWh, die einem Energieäquivalent von 3.000 Litern HEL, bezogen auf den Brennwert, entspricht. Sie enthalten den Arbeits- und Grundpreis. Falls der Grundpreis nach Leistung berechnet wird, wurde eine Leistung von 13 kW angenommen.
Flüssiggas 15,7 Prozent teurer
Beim Flüssiggas gab es im Januar eine exorbitante Teuerung. Es kostet nunmehr 2.823,79 Euro und damit 15,7 Prozent mehr als im Dezember, als 2.493,80 Euro fällig wurden. Die Gründe hierfür sind gestiegene Erzeugerpreise und ein stärkerer US-Dollar – die internationale Handelswährung für Flüssiggas. Der Preis bezieht sich auf eine zu 3.000 Litern Heizöl EL energieäquivalente Menge von 4.603 Litern.
Der komplette Beitrag findet sich hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11576&title=Energiemarkttrend+Januar+2012&start=0
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen: http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/#!/pages/Brennstoffspiegel/146019942153810












