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Unterwegs zu den Frühlingsboten in der Südheide Gifhorn

08.03.201211:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Unterwegs zu den Frühlingsboten in der Südheide Gifhorn
Mühlenmuseum Gifhorn - (c) Südheide Gifhorn GmbH
Mühlenmuseum Gifhorn - (c) Südheide Gifhorn GmbH

(openPR) Pater, Nerze und Wasserski

Von Florian Bender

Unten im Gewölbekeller des Gifhorner Schlosses trägt Pater Laurentius eine große Platte voller marinierter Hähnchenschenkel vor sich her. „Sie dürfen gern mit der Hand essen“, ermuntert der verkleidete Starkoch des Hauses seine Gäste in der rustikalen Umgebung. Die Gruppen tafeln munter und fröhlich. Das hängt nicht nur mit dem erstklassigen Mahl zusammen, das Jörg Zentgraf alias Pater Laurentius serviert. Der Küchenchef in der braunen Mönchskutte ist ein vorzüglicher Unterhalter.



„Ohne Lachen kommt hier keiner raus“, spricht Zentgraf eine leichte Drohung aus, bei der er seine Mundwinkel allerdings steil nach oben zieht. Mit Anekdoten, Situationskomik und dem Zutun der Gäste knackt Pater Laurentius auch schwierigste Fälle von Humorlosigkeit. Oft loben ihn Menschen aus der Gruppe mit Sätzen über Kollegen und Freunde wie „den hatte ich noch nie Lachen sehen“. Mit den Worten „mich gibt es auch auf Flasche“ verabschiedet sich der Pater gern, denn auf dem Etikett von seinem „himmlischen Trunk“, einem Zimtlikör, ist sein Bild zu sehen.

Doch auch abseits des Gruppen-Freudeabends im Gewölbe wird das Restaurant des Kochs aus allen Himmelsrichtungen oft und gern angesteuert. Zentgraf, der lange Zeit in Frankreich lebte, frönt seinem „savoir vivre“ - seiner Lebenskunst – jetzt in Gifhorn. Wer im Schlossrestaurant sitzt, sieht ohnehin Lustiges. Vor dem Fenster im Schlossgraben stehen zwei sich anspuckende Poolnymphen halb im Wasser – als Skulpturen. Am nahen Mühlensee drehen sich viele Mühlenflügel. Es ist ein einmaliger Ort für Wind- und Wassermühlen aus aller Welt. Was 1980 mit drei Mühlen begann, ist heute mit Schmuckstücken wie der historischen Mühle von Sanssouci, griechischen, ungarischen, russischen und spanischen Mühlen versehen. Kommen Gruppen, wird man im Müller- und Backhaus aktiv. Einige feiern auf dem Gelände auch ihre Feste.

An weiteren Boten zum Frühlingserwachen mangelt es nicht in der Südheide Gifhorn. Da wird die Moorflößerparty gefeiert mit „Grill-Barbecue satt“ und Getränken inklusive. Da kann das Kräuterhexen-Diplom die Lebensgeister nach dem Winterschlaf wecken. Da erklingt eine Wellness-Sinfonie, bei der die Verwöhnten sich in den nahenden Frühling hineinentspannen können. Auf der Aller sind die ersten roten Kanus zu sehen. Auch das Tierleben erwacht.

„Wir haben amerikanische und europäische Nerze“, weist die Frau am Eingang vom Otter-Zentrum in Hankensbüttel hin. Die neue Anlage bietet den Tieren aus der Marderfamilie einen naturnahen Lebensraum. Die drolligen Nerze sind bei den Fütterungen zu sehen, halten sich sonst oft versteckt. Auch Dachs, Steinmarder, Iltis, Otter und Otterhunde fühlen sich in dem Refugium sehr wohl. Mit Wasserspielplatz, Naturerlebnisbrücke, Tipi und einem Lokal mit Seeterrasse ist es das ideale Ziel für die Familie.

Ähnlich entwickelt sich der Bernsteinsee bei Stüde nordöstlich von Gifhorn zum Magneten für Eltern mit Kindern. Die Wasserski-Anlage zieht schon die ersten Könner durch den 16 Meter tiefen Badesee. Die Kleinen klettern auf den rot-weiß geringelten Turm oben am Ufer und sehen in die Ferne. Die Eltern sitzen auf Bänken und haben die weite, abfallende Sandfläche hinunter zum See vor sich. Eine Badeinsel treibt im Wasser, das türkisblau schimmert. Im Sommer wird Verdis Oper „Nabucco“ mit 100 Mitwirkenden am Seeufer aufgeführt – was für eine hervorragende Kulisse.

Mit Pferd oder Fahrrad sind Urlauber in der Südheide Gifhorn unterwegs. Das Revier besteht aus reiner Natur mit Heide, Wäldern und Mooren. Manche wohnen hier im eigenen Ferienhaus, andere zelten oder haben Ferienwohnungen gemietet. Es ist eine erholsame Welt, und es muss nicht weit sein bis Afrika - der nächste Ort heißt Transvaal. Was für ein Frühling!

Weitere Informationen zur Südheide Gifhorn sind unter Telefon 05371-88175 oder E-Mail oder im Internet unter www.suedheide-gifhorn.de abrufbar.

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