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Die Südheide Gifhorn erradeln

11.09.200915:10 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Die Südheide Gifhorn erradeln
Radwandern in der Südheide Gifhorn
Radwandern in der Südheide Gifhorn

(openPR) Mit dem Fahrrad durch die Südheide Gifhorn: Wir sehen Wiesen und Wälder, fahren vorbei an Mooren und Feldern. Der Duft von Frühling liegt in der Luft. Wir sind in der Südheide Gifhorn unterwegs, im sanft gewellten Heide-Land, abseits von lärmenden Bundesstraßen, Stress und Hektik. Auf gut ausgebauten Radwegen führt uns eine Vier-Tage-Tour mit Start in Gifhorn in drei idyllische Orte der Südheide. Wir begeben uns auf eine Urlaubsreise für die ganze Familie, auf eine Reise durch Vergangenheit und Moderne. Die erste Etappe endet nach 40 Kilometern: Wir kommen im Heide-Dorf Wahrenholz an. Unser Gepäck ist längst vor Ort. Am nächsten Tag geht es wieder in den Sattel: In aller Seelenruhe radeln wir nach Hankensbüttel. Ein Abstecher ins Museumsdorf Lüben zeigt uns, wie unsere Großeltern vor vielen Jahren lebten und arbeiteten. Altehrwürdig und gleichzeitig modern erleben wir in Hankensbüttel das Kloster Isenhagen. Das imposante Backsteingebäude mit Kirche, Kreuzgang und Kräutergarten lassen erahnen, wie die Zisterzienser- Nonnen im 14. Jahrhundert lebten. Heute pflegen eine Äbtissin und zehn Konventualinnen die christliche Tradition auf ihre Weise, in den Sommermonaten führen sie die Menschen von heute durch die Anlage. Natur und Tierschutz, Wissenschaft und Forschung erleben wir nur wenige Meter weiter: im Hankensbütteler Otter-Zentrum. Und hier gibt es weit mehr zu sehen als Fischotter. Dachs, Hermelin, Iltis und Marder zeigen uns ihren Lebensraum – sogar unter der Erde. Vergangenheit und Gegenwart begegnen uns auch auf dem Weg nach Müden. Im Schulmuseum Steinhorst ist ein historisches Klassenzimmer eingerichtet, eine Ausstellung dokumentiert die Entwicklung des Schulwesens und auf den harten Schulbänken spüren wir, wie sich das Lernen damals anfühlte. In Müden, wo Aller und Oker zusammenfließen, begeistern alte Bauernhöfe und eine einmalig schöne Flusslandschaft, gestaltet als Rückzugsort und Erholungsgebiet. Auf dem Rückweg zum Ausgangsort Gifhorn geht es noch einmal tierisch zu – beim Besuch des Nabu-Artenschutzzentrums in Leiferde. Dann wieder ein Highlight der ganz anderen Art: das Kinomuseum Vollbüttel. Wir legen nach diesem Museumsbesuch einige Kilometer weiter noch einen Stopp am Tankumsee in Isenbüttel ein und schauen bei dieser Gelegenheit auf den Heide-Suez, besser bekannt als Elbe-Seitenkanal. Nach 200 Kilometern sind wir zurück in Gifhorn.

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