(openPR) SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera erhält drittes Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung; Studie untersucht die Wirksamkeit moderner Gangtherapie nach Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall sind oftmals Alltagsfunktionen des Körpers wie Gehen, Schlucken oder Sprechen eingeschränkt. In der neurologischen Rehabilitation werden daher verschiedene Therapieansätze genutzt, um diese möglichst wiederherzustellen und zu verbessern. Ein neuer Ansatz ist die elektromechanisch-assistierte Gangrehabilitation (EGAIT). Ihre Effektivität und ihren Nutzen untersucht Prof. Dr. Jan Mehrholz an der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera nach anerkannten wissenschaftlichen Standards. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ist am 1. März 2012 gestartet. Erste Ergebnisse werden Anfang 2013 in der international renommierten Cochrane Library, einer Datenbank für systematische Übersichtsarbeiten zu therapeutischen Fragestellungen, veröffentlicht.
Hauptkriterium zur Bewertung der Therapiemethode ist die Erholung der Gehfähigkeit nach Schlaganfall. Zudem werden Gehgeschwindigkeit, Alltagsfunktionen und Behandlungsakzeptanz betrachtet. „Die Ergebnisse tragen dazu bei, Empfehlungen für oder gegen den Einsatz von EGAIT in der neurologischen Rehabilitation geben zu können“, sagt Prof. Dr. Jan Mehrholz, der das Projekt an der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera leitet.
Die Wissenschaftler an der Gesundheitshochschule in Gera aktualisieren ihre Übersichtsarbeit von 2009. Dazu gehören u. a. Datenbankrecherchen, statistische Analysen, die kritische Bewertung der Studienmethodik und der Ergebnisse sowie die Präsentation auf nationalen und internationalen Kongressen.
Neben dem EGAIT-Projekt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung zwei weitere Forschungsarbeiten an der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera. Die Entwicklung und das Testen flexibler Weiterbildungswege für Pflegekräfte mit langjähriger Berufserfahrung und die Wirksamkeit der Spiegeltherapie bei Patienten mit Schlaganfall.
Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung








